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Holzerei:Viel Maschine, wenig Handarbeit

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Im Friesmattwald kommt ein sogenannter Gebirgsharvester zum Einsatz. Diese Anlage ermögliche ein effizientes und zugleich schonendes Vorgehen, wie Projektleiter Franz Thalmann ausführte. Die Prozessoraggregate, die Steuerung und die Winde sind auf einem fest installierten Lastwagen aufgebaut. Dieser befindet sich bei einem Verarbeitungsstandort an einer Strasse. Am Morgen eines Arbeitstags wird der Laufwagen am Drahtseil programmiert, damit er die Strecke automatisch abfährt und dabei auch kurz vor dem Anfangs- und Endpunkt anhält. Dort kann er via Funksteuerung weitergeleitet werden.

Immer mit Seillinien

Im Friesmattli musste wegen des steilen Geländes überall mit Seillinien gearbeitet werden. Für den aktuellen Teil wurde bereits die zwölfte Seillinie errichtet. Sie besteht unter anderem aus einem künstlich gestellten Mast, über den das Holz via Laufwagen vom Arbeitsplatz im Wald in die Nähe der Alphütte Wissenbachlera transportiert wird. Oben angekommen, werden die Baumstämme vom Prozessorkopf von Ästen befreit und in vorher programmierte Längen geschnitten. Der Gebirgsharvester hat eine Zugkraft bis zu vier Tonnen und kann das Material maximal 750 Meter den Berg hochseilen.

Äste zurück in den Wald

Pro Tag werden im Idealfall über 100 Kubikmeter Holz geerntet. Der Wetterumschlag in den letzten Tagen – am Dienstag hatte Schneefall eingesetzt – stellt kein Hindernis dar. Die Äste werden auf dem gleichen Weg wieder zurück in den Wald gebracht. «In der Rinde und in den Ästen hat es viele Nährstoffe. Auf diese Weise führt man sie wieder dem Waldboden zu», erklärt Forstingenieur Anton Thalman. im

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