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«Ich bleibe mindestens noch zwei, drei Jahre»

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Eishockey-Nationaltorhüter David Aebischer in Nordamerika

David Aebischer (22) startet heute Mittwoch Schweizer Zeit mit den Hershey Bears in die AHL-Play-offs. Gegner in der Best-of-5-Serie sind die Philadelphia Phantoms, gegen die Hershey in der Regular Season je sechs Mal gewann und verlor. Nachfolgend ein Interview mit David Aebischer.

«Die Chancen stehen 50:50. Wir verloren zuletzt unseren zweitbesten Skorer, der von Colorado in die NHL geholt wurde. Daneben gibt es noch den einen oder anderen Verletzten. Doch letzten Samstag hatten wir Philadelphia mit 6:5 geschlagen.»

«In diesem Jahr sind wir offensiv stärker. So herrscht vielleicht die Tendenz, die Defensive etwas zu vernachlässigen. Mir persönlich lief es zu Saisonbeginn eher nicht so gut. Von Weihnachten an konnte ich aber an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen. Und jetzt beginnen die Play-offs. In diesen will ich mein bestes Hockey zeigen.»

«Spielpraxis. Wenn man so viel spielt, begeht man auch viele Fehler. Man lernt von den Fehlern. Manchmal drei Spiele binnen drei Tagen – das stählte mich auch mental.»

«An beides denke ich noch nicht. Jetzt zählt nur Hershey. Ich hatte vor drei Wochen letztes Mal Kontakt mit Nationalcoach Ralph Krueger. Doch wir sprachen nicht von Möglichkeits-Formen.»

«Ich hatte schon ein wenig daran geglaubt. Doch dann wurde mir bald von den Verantwortlichen klar gemacht, dass Marc ihr Back-up-Torhüter sein wird und ich erst noch weiter Spielpraxis sammeln müsse. Wie es in Zukunft aussehen wird, ist noch unklar. NHL-Organisationen sind aber erst berechtigt, mit Spielern anderer Organisationen zu reden, wenn deren Teams in den Play-offs ausgeschieden sind. Mitte Juni gibt es schliesslich den Expansions-Draft, an dem Minnesota und Columbus ungeschützte Spieler aus anderen Organisationen verpflichten können. Ich weiss noch nicht, ob ich von Colorado geschützt werde.»

«Wenn ich bleibe, dann verlängere ich ihn wahrscheinlich vorzeitig noch vor Beginn der nächsten Saison. Ich gehe nicht davon aus, dass ich 2001 Free Agent sein werde.»

«Ja, ja!»

«Er spielte wirklich sehr gut. Mark erhielt auch sehr viel Eiszeit im Box- und Powerplay. Er beweist, dass er fähig ist, sich hier durchzusetzen. Vielleicht sogar eine Liga höher in der NHL. Ich denke, dass er eine gute Chance hat, im nächsten Draft doch noch gezogen zu werden.»

«Er hat auf jeden Fall einen grossen Sprung gemacht. Es ist jedoch schwer abzuschätzen, wer von uns dreien zuerst debütieren wird.»

«Nein. Denn auch wenn ich vor-
derhand weiter in der AHL spiele, werde ich hier bleiben. Ich habe
gemerkt, dass ich Chancen habe,
eines Tages in der NHL zu spie-
len. Jetzt aufzugeben wäre dumm. Ich werde noch mindestens zwei,
drei Jahre in Nordamerika bleiben.»

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