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Im Jura in die «Hölle der roten Teufel»

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Im Jura in die «Hölle der roten Teufel»

Basketball – Auf krisengeschütteltes Olympic wartet der Meister

Aus im Liga-Cup, aus im Schweizer Cup, in der Meisterschaft bloss auf Rang 7. Und heute folgt der schwierige Gang zu Meister Boncourt in die «Hölle der roten Teufel». Wie man dort siegen kann, hat Olympic im Dezember anlässlich des Rückspieles im Liga-Cup gezeigt. Doch der Erfolg liegt ja so weit zurück.

Von BEAT BAERISWYL

So viel haben sich Freiburgs Basketballer für diese Saison vorgenommen. In mindestens zwei Finals wollte die Mannschaft stehen. Heute blicken traurige Fans zurück auf einen verkorksten Saisonstart, auf viele Spiele ohne Rasse und Klasse, auf Misserfolge am laufenden Band. Das neue Jahr sollte gleichzeitig der x-te Neustart werden, doch auch der ging mit der Niederlage und dem Cup-Out wieder in die Hose. Wird Olympic gerade heute beim Meister zu der Form finden, die so sehnlichst erwartet wird? Reichte die kurze Zeit aus, um mental über die wohl böseste Schlappe in dieser Saison hinwegzukommen? Eines scheint sicher: schlimmer wirds nimmer.

Zurück zum «Teamspiel»

Nedim Livadic, der gegen Nyon wenigstens vor dem Seitenwechsel zu den besten Akteuren der Freiburger zählte, zeigte sich vom Ausscheiden ebenfalls enttäuscht und geschockt. «Wir haben die Anweisungen des Trainers erneut nicht in die Tat umgesetzt. Wir sind nicht als Team aufgetreten. Basketball ist und bleibt ein Mannschaftssport, in dem die Leistung des Einzelnen hinter die des Teams gestellt werden muss. Man gewinnt oder verliert als Team. Gegen Nyon haben wir nur bis zur Pause phasenweise zusammenhängend gespielt. Das Kollektiv muss besser werden. Eigentlich wissen alle Spieler, an was es gelegen hat. Somit weiss auch jeder, was er zu tun hat. Wir müssen endlich agieren und nicht immer bloss reagieren. Wir dürfen die gleichen Fehler nicht noch einmal machen.»

Immer wieder musste Trainer Koller zuletzt das Gleiche sagen, die gleichen Erklärungen wiederholen. Im Training musste oft von vorne begonnen werden. Warum nur? Es scheint, dass dieses Team halt doch nicht die Durchschlagskraft hat, die man erwartete. Der Mannschaft fehlt der Kopf, ein Denker und Lenker, der in schwierigen Phasen das Spiel bestimmen kann. Nohr ist meilenweit davon entfernt, Nattiel nicht in der Lage, in diese Rolle zu schlüpfen. Deshalb ist Smiljanic zu oft auf sich alleine gestellt, hat in den letzten Spielen zwar zugelegt, aber auch zu eigensinnig gespielt. Kaunisto ist bloss noch ein Schatten der ersten Partien. Für die Freiburger stehen harte Zeiten an. Welche Konsequenzen werden die andauernden Misserfolge haben? Wann wird die Suche nach einem Cope-Ersatz erfolgreich sein?

Spielbeginn: heute Samstag um 17.30 Uhr im «Chaudron» von Boncourt.
Drei neue, alte Ziele

Mangelnde Aggressivität in der Defensive, zu viele verlorene Bälle und die leidigen Rebonds – diese drei Bereiche sollen heute merklich verbessert werden, denn daran scheiterte Olympic. Die Spieler müssen wieder an ihre Qualitäten glauben, brauchen Selbstvertrauen, das nur durch Erfolge und gute Leistungen zurückkehren kann. Wenige erwarten einen zweiten Sieg im Jura; doch jedermann erwartet punkto Einstellung und Einsatz der Akteure eine deutliche Steigerung. Es soll für den Sieg gekämpft werden. Apathie ist fehl am Platz.

Mit dem Sieg gegen Monthey im Cup haben sich die Jurassier zurück-gemeldet. Die vorweihnachtlichen Niederlagen gegen Genf und eben gegen Olympic sind vergessen. Weitere Titel sollen angestrebt werden. Mit der Rückkehr von Marco Sassella wird das Dessarzin-Team noch ausgeglichener, noch unberechenbarer, noch stärker. Gelingt es den Freiburgern, Kautzor, Richmond und Co. in den Griff zu bekommen? Der Druck ist gross, der Kampf gegen den ominösen Strich tritt in eine vorentscheidende Phase, denn die Play-offs sollen auf keinen Fall verpasst werden. Und da möchte man anfangs eigentlich Gegnern wie Boncourt oder Monthey aus dem Weg gehen, aber dann ist ein vorderer Platz in der Rangliste Pflicht . . . Die Saison ist noch lang, mit dem Fiba-Cup folgen harte, kräfteraubende, vielleicht aber auch aufbauende Partien. bb

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