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«In jedem Spiel steigern wir uns»

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Olympics Spieler Pierre-Antoine Seydoux zur Halbfinalserie

«Die ganze Mannschaft hat ein Superspiel gezeigt, wir haben wirklich als Team gewonnen», freute sich auch der Freiburger Captain Alain Dénervaud. Dieser hatte sich in der neunten Minute der erstenHalbzeit bei einem Zusammenstoss mit Derell Washington offenbar die Nase gebrochen, und musste von da an seinen Kollegen von der Bank aus zusehen: «Es ist hart, das Ganze von der Bank aus mitverfolgen zu müssen, ohne am Geschehen teilnehmen zu können.»

Seydoux, der Schlüsselspieler

Glücklicherweise für die Saanestädter erwischte der für Alain Dénervaud ins Spiel gekommene Pierre-Antoine Seydoux einen hervorragenden Abend. «Nach dem Ausfall Alain Dénervauds ist Pierre-Antoine Seydoux zu unserem Schlüsselspieler geworden», äusserte sich so Olympics Spielmacher Rodney Hamilton: «Es haben jedoch alle Spieler viel zum Sieg beigetragen. Wir haben wirklich stark gespielt – mit einer aggressiven Verteidigung – und haben die wichtigen Würfe verwertet. Auch als Lugano herangekommen ist, haben wir die Verfassung nicht verloren, das war das Wichtige.»

In Schwierigkeiten hätten Olympic in der Schlussphase der Partie die vielen begangenen Fouls bringen können. Nachdem Alain Dénervaud nicht mehr einsatzfähig war, musste in den letzten Spielminuten noch Maxime Jaquier wegen fünf begangenen Fouls das Feld verlassen. Valentin Wegmann kam so in der heiklen Schlussphase erstmals im gestrigen Spiel zumEinsatz – und er wurde gleich auf Harold Mrazek angesetzt: «Wenn man auf das Feld geht, denkt man sich nicht viel, aber da ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht gespielt hatte, war ich eher nervös. Es ging für mich darum, mit der Mannschaft zu spielen und nichts Dummes zu tun, um die Arbeit der Mannschaft während dem ganzen Spiel nicht zu vernichten.»
Im Gegensatz zu denFreiburgern, welche sich nun auf ein fünftes Spiel freuen, in welchem die Chancen laut den Olympic-Akteuren bei 50:50 stehen werden, waren die Luganesi (und deren ehemalige Olympic-Spieler) nach dem gestrigen Spiel verständlicherweise etwas weniger heiter. «Es ist schwierig zu verstehen», gestand etwa Harold Mrazek, «warum wir heute auf die gleiche Art wie am Samstag wieder verlieren konnten. Das ist nicht normal – einfach unzulässig. In den Play-offs beginnt immer alles bei 0:0, und auch wenn man mit 10:3 führt, muss man nach wie vor alles geben.»

Koller empfindet keinen Nachteil

«Freiburg befindet sich in einer Dynamik, in welcher der Mannschaft alles gelingt, und wir sollten sie deshalb nicht einfach so schiessen lassen», analysierte der letztjährige Olympic-Captain Patrick Koller das Spiel: «Es ist wie am Samstag. Man kann in Freiburg nicht neunzig Punkte kassieren und doch gewinnen. Umso mehr, da wir im Angriff Schwierigkeiten bekunden.» Dass das fünfte Spiel der Serie morgen Donnerstag nicht in Lugano, sondern in Bellinzona stattfindet, empfindet Patrick Koller für sein Team nicht unbedingt als Nachteil: «Es kommt nicht drauf an, ob wir in Bellinzona, in Chénens oder in New York spielen – wir müssen gewinnen.»

Ganz klar, dass dies jedoch auch das Ziel der Freiburger ist: «Wir werden am Donnerstag alles tun, um in denFinal zu kommen», hält «Key-Player» Pierre-Antoine Seydoux fest: «Und in der Serie gegen Lugano haben wir uns bis jetzt in jedem Spiel gesteigert.»

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