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Ja zum Buch

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Autor: «Der Buchpreis an der Urne» – FN vom 15. Februar

Es hat seine Zeit gebraucht, aber nun ist es da, das Gesetz für die Buchpreisbindung.

Wie in all unsern Nachbarländern hat sich auch bei uns die Überzeugung durchgerungen, dass das Buch nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch ein kulturelles Gut darstellt.

Was Deutschen und Italienern und Franzosen recht ist, hat in der Schweiz einen ganz besonderen Stellenwert. Das Gesetz ist eine wertvolle Stütze für jede unserer vier Landessprachen und -kulturen.

Die Preisbindung hat auch bei uns Tradition. Für Zugbillette, elektrischen Strom, aber auch für Fernsehgebühren und Zeitungsabonnemente haben wir uns an gleiche Preise im ganzen Land schon lange gewöhnt. Das soll nun auch für das Buch gelten.

Das neue Gesetz garantiert jungen Talenten die Möglichkeit, ihre Erstlingswerke, die im Ausland kaum Chancen hätten, im Inland zu publizieren. Vielleicht sind darunter künftige Bestsellerautoren. Und allen, die im Buch Information, Bildung oder wertvolle Unterhaltung suchen, garantiert das Gesetz den Zugang dazu. Indem es den Buchhandlungen auch ausserhalb der Städte das Überleben und den Konsumenten faire Preise ermöglicht. Das gilt auch für den Internethandel. Ich war an seiner Ausarbeitung noch nicht beteiligt. Aber ich unterstütze es mit voller Überzeugung. Es ist einfach, kostet den Staat keinen Rappen und wird zur Förderung der kulturellen Vielfalt der Schweiz beitragen. Sagen wir also am 11. März Ja zum Gesetz für die Buchpreisbindung und damit Ja zum Buch!

Autor: Christine Bulliard-Marbach, Nationalrätin CVP, Überstorf

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