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Jäger haben nichts gegen den Luchs

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Nicht nur, aber auch die Freiburger Jäger kämpfen nach wie vor mit einem Imageproblem. Eine breite Öffentlichkeit nimmt die Heger und Pfleger des einheimischen Waldes immer noch als schiesswütige Trophähensammler wahr. Anlässlich ihrer Generalversammlung bekamen die Freiburger Jäger von ihrem Walliser Kollegen Narcisse Seppey allerdings tröstende Worte zu hören: «Die Jäger leisten einen schönen Beitrag zu Erhaltung und Entfaltung der einheimischen Tierwelt», fasste der Gastreferent zusammen.

Diverse Redner sprachen sich an der Versammlung denn auch dafür aus, der Öffentlichkeit die Anliegen der Jäger transparenter zu machen.

Hohe Durchfallquote

Nationalrat Hubert Lauper, der Präsident des Freiburger Jägerverbandes, stellte in seinem Jahresrückblick fest, dass der Luchs im letzten Vereinsjahr Thema sämtlicher Versammlungen gewesen sei. Dabei sei man zum Schluss gekommen, dass das büschelohrige Raubtier auch im Kanton Freiburg seine Daseinsberechtigung haben solle, wenn auch in Massen. Lauper und seine Jägerkollegen stellten sich an ihrer Versammlung in Greyerz auf den Standpunkt, dass dem Luchs der Garaus gemacht werden solle, wenn er die einheimische Tierpopulation in einem überdurchschnittlichen Mass zu dezimieren beginne.

Mit einigem Bedauern nahm die Versammlung zur Kenntnis, dass immer mehr angehende Jäger die hohen Hürden zum Patent nicht überwinden. Rund ein Drittel aller Möchtegern-Heger- und Pfleger fiel bei der Prüfung durch. Staatsrat Pascal Corminboeuf wünschte sich vor diesem Hintergrund eine gründlichere Ausbildung in den entsprechenden Kursen.
Zum neuen Kantonalsekretär wurde in Greyerz Dominikanerpater Hubert Niclas ernannt; er löst in dieser Funktion Stéphane Pharisa ab. Statt Jean-Daniel Bourquet kümmert sich ab sofort Philippe Volery um die Aus- und Weiterbildung der Jäger. Bourquet wurde zusammen mit Paul Gauch, dem scheidenden Präsidenten der Sensler Jäger, zum Ehrenmitglied ernannt.

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