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Jan Waeber ist Freiburger Meister

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Nach einer fast viermonatigen Verletzungspause gab Jan Waeber bei den kantonalen Titelkämpfen ein erfolgreiches Comeback. Anfang Mai hatte sich der Gurmelser–zum zweiten Mal innerhalb von sechs Wochen–an der Nacken- und Rückenmuskulatur verletzt und eine Hirnerschütterung zugezogen. Ende August hatte Waeber das Judotraining wieder aufgenommen, am Samstag in Kerzers nun holte er sich den Titel des besten Freiburger Judokas in der Kategorie–66 kg.

«Gelungene Standortbestimmung»

«Ich habe sicherlich davon profitiert, dass das Turnier nicht extrem gut besetzt war», sagt Jan Waeber. Jonathan Deillon (JC Romont), Waebers ärgster Gegner auf kantonalem Niveau, hatte nach seiner Knieoperation für die Titelkämpfe Forfait geben müssen. Als einziger Elitekämpfer am Start fand sich Waeber in der Favoritenrolle wieder–und wurde dieser gerecht. «Es freut mich, dass ich den Titel gewinnen konnte. Ebenso wichtig war für mich allerdings die Erkenntnis, dass ich wieder schmerzfrei kämpfen kann. Hinterher spürte ich meine Verletzungen zwar ein bisschen, dennoch war es eine Standortbestimmung, die mich zuversichtlich macht.»

Gegen seine vornehmlich jungen Gegner musste sich Jan Waeber seinen Triumph allerdings hart erarbeiten. Vor allem in der ersten Runde gegen Samuel Fortuzi (JC Marly) wurde der Seeländer stark gefordert. «Die Jungen sind konditionell extrem stark, sehr schnell und agil. Es sind allesamt vielversprechende Kämpfer.»

Mit Stefan Portmann (+90 kg) und Thomas Gammenthaler (Masters +78 kg) holten sich zwei zweitere Judoka von Hara Sport Murten bei den Männern eine Goldmedaille.

Trends setzen sich fort

Insgesamt standen rund 150 Teilnehmer aus zwölf Vereinen am Wochenende im Einsatz. Damit blieb die Teilnehmerzahl auch heuer stark unter derjenigen der letzten Jahre zurück. Das ungünstige Datum kurz nach den Sommerferien sowie verschiedene andere Veranstaltungen können als Gründe für den Teilnehmerschwund angeführt werden. Zudem hat sich ein weiterer Trend bestätigt: Die Spitze im Kanton hat sich weiter verbreitert. So verteilten sich die ersten und zweiten Plätze auf die Kämpfer aus zehn verschiedenen Vereinen, die Bronzemedaillen gingen an elf verschiedene Clubs.

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