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Junge Kapitäne stechen in den Murtensee

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Lukas Schwab

Es ist neun Uhr morgens. Im Lokal des Segelklubs Murten rennen die Kinder umher und suchen ihre Sachen zusammen. Denn in wenigen Minuten geht es los – ab zum Segeln auf den Murtensee. Doch vorher läutet Lagerleiter Cyrill Auer die Glocke und versammelt alle Kinder. «Heute wird der heisseste Tag der Woche», sagt er. Deshalb sei es wichtig, dass sich alle mit Sonnencreme einschmieren, Hut und Sonnenbrille mitnehmen und ein T-Shirt anziehen. «Und wenn wir unterwegs sind, regelmässig trinken.» Einige Minuten später machen sich die Kinder mit Schwimmweste, Hut und Sonnenbrille bepackt auf den Weg an den See. In diesem Jahr sind 19 Knaben und vier Mädchen im Alter von 7 bis 14 Jahren im Lager dabei. «Normalerweise ist es ausgeglichener», sagt Auer.

Anfänger und Routiniers

Am See angekommen, machen sich alle sofort ans Werk: Die Segel werden gespannt und die Masten der «Optimisten», wie die kleinen Segelboote heissen, aufgerichtet. Jeder hat sein Boot, nur auf drei grösseren Booten wird zu zweit gesegelt. Bei den einen sitzen die Handgriffe perfekt, andere benötigen die Hilfe eines Kameraden oder Leiters. «Einige segeln diese Woche zum ersten Mal, andere segeln bereits Regatten», sagt Auer.

Auf dem Meer gesegelt

Dominik aus Courgevaux ist mit zwölf Jahren bereits ein Routinier. «Ich war schon mehrmals im Lager», erzählt er und macht sein Boot mit geschickter Hand bereit. Das Segeln sei einfach cool, erzählt er. «Es ist faszinierend, vom Wind angetrieben zu werden und mitten auf dem See zu sein.»

Für den elfjährigen Max aus Bern ist das Segellager eine Premiere. Dennoch hat auch er bereits Erfahrung als Kapitän: «Zum zehnten Geburtstag schenkte mir mein Stiefvater ein Optimist-Segelboot», erzählt er. Und damit besegelte Max in Kroatien sogar schon das Meer. Normalerweise ist er auf dem Thunersee unterwegs. «Der ist aber viel kälter als der Murtensee.»

Die Bernerin Isabelle kannte das Segeln bisher nur von ihrem Vater, der sie ab und zu mitnahm. Nun ist die Zehnjährige erstmals selber Kapitän, und es gefällt ihr: «Das Segeln ist gar nicht so schwierig.»

Nach einigen Minuten stehen alle Segler mit ihrem Boot bereit. Eines nach dem anderen wird eingewassert und segelt davon. Nach einigen Minuten kreisen alle 16 Boote um die vom achtköpfigen Leiter-Team gesetzten Boien.

Spass auch ohne Wind

Geschickt kurven die Kinder um die Boien, die von den Leitern immer wieder versetzt werden. Das Ziel ist Faoug, wo am Mittag grilliert wird. Die leichte Bise trägt die jungen Segler zügig voran. Damit alle zusammenbleiben, drehen die schnelleren Segler jeweils Extra-Runden. Und für die Anfänger gibt es Tipps von den Leitern, welche den Tross mit fünf Motorboten begleiten.

«Abschleppen, der Wind ist zu schwach», schreit ein junger Kapitän in Richtung Leiter. Auer lacht, denn noch hat es Wind. «Dank den Motorbooten können wir rasch reagieren, wenn das Wetter umschlägt», sagt er. Und bei Flaute können die Segelboote abgeschleppt werden. Dies ist wenig später der Fall, der Wind bleibt aus. Langweilig wird es aber nicht, statt Segeln ist Baden angesagt. «Und gestern übten wir zum Beispiel das Kentern und das anschliessende Aufrichten der Boote», erzählt Auer.

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