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Kantersieg in der kalten Valascia

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Autor: Kurt Ming

Es ist in den letzten Tagen und Wochen kalt geworden in der Leventina, auch in der noch einzigen zum Teil offenen Eishalle in der Nationalliga. Und dies nicht nur auf, sondern auch neben dem Eis der altehrwürdigen Valascia.

Anfang Saison gewannen die Biancoblu gegen Gottéron noch klar, damals hielt hinten Bäumle den Kasten rein und vorne wirbelte das Duo Westrum/Sonnenberg um die Wette. Im fünften Aufeinandertreffen der beiden alten Playoff-Rivalen war plötzlich alles anders. Gottéron stellte mit Caron den besseren der zwei ausländischen Keeper, und Sandy Jeannin übernahm den Platz von Westrum.

Einzig im ersten Drittel konnte das Team von Rostislav Cada chancenmässig mithalten. Je mehr die Tessiner nachliessen, desto besser wurden die Freiburger mit zunehmender Spieldauer. Neben Caron war Freiburgs Sturm mit den beiden letztjährigen Luganesi Jeannin und Knöpfli besonders stark; das Duo hatte scheinbar die alte Tessinerrivalität noch in dieses Spiel mitgenommen.

Gottérons eiskalter Konter

Die Startphase gehörte zumindest chancenmässig eher Ambri. Torhüter Caron geriet dank einigen starken Paraden in der Startphase schon früh auf Betriebstemperatur. Dies im Gegensatz zu Neuenschwander, der nach zwei Einsätzen mit einer schon vor dem Spiel bestehenden Nackenverletzung ausscheiden musste und in der Folge durch Botter in der ersten Sturmreihe ersetzt wurde. Dies hatte zur Folge, dass der polyvalente Collenberg aus der Abwehr in den Angriff vorrückte. Nachdem der HCF die erste Angriffswelle der Tessiner mit etwas Glück überstanden hatte, ging man praktisch mit dem ersten richtigen Konter in Führung. Verteidiger Philippe Seydoux hatte sich auf der linken Seite nach vorne geschlichen, sein Querpass vors Tor lenkte Celio unglücklich ins eigene Netz ab (15.). Dieses Führungstor war im Nachhinein für das Pelletierteam vielleicht schon die halbe Miete auf dem Weg zum Sieg. Denn ab diesem Moment lief das Spiel der Drachen besser, während sich beim Gegner immer mehr Fehlpässe einschlichen. Selbst eine doppelte Überzahl konnte Ambri vor dem Seitenwechsel nicht zum Ausgleich nützen.

Starkes Mitteldrittel

Das zweite Drittel in diesem Freitagsspiel war vielleicht eines der besten der Saanestädter in dieser Saison auf fremden Eis. Es begann mit einem herrlich herausgespielten Powerplaytor von Jeannin, nach nur 57 Sekunden. Und als Mike Knöpfli – der Kanadaschweizer wird für sein Team immer mehr zum Glücksfall – zwei Minuten später den Puck wieder am slowakischen Keeper Krizan vorbeistocherte, war die Vorentscheidung gefallen. Aufregung herrschte dann auf den Rängen vor und nach dem vierten Tor durch Meunier. Bundi war auf offenem Eis in einen Gottéronverteidiger geprallt, die Schiris liessen weiterlaufen, und Freiburgs Nummer 9 machte im Alleingang mit einer schönen Täuschung alles klar. In diesem Moment war im Lager des verdienten Siegers der von Plüss verschossene Penalty schon kein Thema mehr. Auf der anderen Seite wurde der Frust bei Westrum und Co. immer grösser: Statt sich aufs Wesentliche zu konzentrieren, musste der Leitwolf der Leventiner wegen unnötigen Fouls sogar noch zweimal auf die Strafbank. Anders Heins, der diesmal die Ruhe selbst blieb, und das Spiel seines Teams mustergültig von hinten ankurbelte.

Nun gegen Langnau

Im Schlussdrittel lag das Augenmerk der Drachen wohl schon etwas auf dem heutigen Heimmatch gegen die SCL Tigers. Einzig Jeannin konnte sich mit einem glücklichen Tor noch persönlich etwas ins Rampenlicht setzen. Für Coach Pelletier war der Jurassier einmal mehr ein Vorbild in der Defensive und im Spiel nach vorne. Pelletier war mit dem ersten Drittel seiner Mannschaft trotz des Sieges nicht zufrieden und erhofft sich gegen die Emmentaler drei solche Drittel wie die zwei letzten gestern Abend.

Eines ist zudem sicher, die Tigers werden im vierten und letzten Qualivergleich im St. Leonhard von einem anderen Kaliber sein als das enttäuschende Ambri von gestern Abend. Aber seit Jahresbeginn spielt ja auch der HCF auf einem hohen Niveau. Vorab mit der Rückkehr von Caron und den zurückkehrenden Verteidigern ist Gottéron hinten wieder stabiler geworden.

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