Payerne 23.05.2019

Freiburg und Waadt stellen Schulprojekt vor

Der Erweiterungsbau des Interkantonalen Gymnasiums in Payerne ist in Terrassenform geplant.

Die Kantone Freiburg und Waadt werden das Interkantonale Gymnasium der Broye in Payerne vergrössern: Das in Terrassenform geplante Gebäude integriere sich auf harmonische Art und Weise in die Landschaft, so die Ausführungen in einem Communiqué, das die zwei Kantone gestern gemeinsam verschickten. Parallel dazu stellten Freiburger und Waadtländer Staats- und Regierungsräte das Erweiterungsprojekt vor.

Bei der Einbettung des Gymnasiums in die Nachbarschaft werde darauf geachtet, dass die öffentliche Durchfahrt, die den Süden des Wohnquartiers mit der Stadt Payerne im Norden verbindet, erhalten bleibe. Des weiteren werde die Zugänglichkeit zu Fuss und mit dem Fahrrad verbessert. Schliesslich erhalte das Gymnasium 25  neue, vielseitig nutzbare und helle Klassenzimmer sowie eine neue Turnhalle. Diese Infrastruktur stelle eine qualitativ hochwertige Ausbildung sicher. In Zukunft solle das Gymnasium 1500 Schülerinnen und Schülern Platz bieten.

Baustart für November geplant

Die öffentliche Auflage des Erweiterungsprojekts sei für Juni vorgesehen. Voraussichtlich könnten die Bauarbeiten im November beginnen. Zum Schulbeginn 2021 sollen die neuen Räumlichkeiten eröffnet werden.

Die Kosten des Erweiterungsbaus werden auf 29 Millionen Franken veranschlagt und von den Kantonen Freiburg und Waadt zu gleichen Teilen getragen. Das Freiburger Kantonsparlament hatte Mitte September 2018 den entsprechenden Kredit von 14,5  Millionen Franken einstimmig genehmigt. Ende November stimmten auch die Grossrätinnen und Grossräte des Kantons Waadt ihrem Kredit zu.

Schülerzahlen steigen

Die Erweiterung des Gymnasiums ist wegen des Bevölkerungswachstums in der Region Broye notwendig. Bei der Eröffnung im Jahr 2005 besuchten 850 Schülerinnen und Schüler die Institution. Heute zählt das Gymnasium in Payerne fast 1200 Schülerinnen und Schüler. Ein weiteres Wachstum in der Broye sei zu erwarten, so das Communiqué.

jmw