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Kaum mehr als ein Trainingsspiel

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Kaum mehr als ein Trainingsspiel

2. Liga – Plaffeien bezwingt Vully verdient mit 4:1

So leicht hatte es sich Plaffeien wohl kaum vorgestellt, gegen Vully-Sport drei Punkte einzufahren. Da aber der Auftritt der Gäste mehr an Arbeitsverweigerung als an ein 6-Punkte-Spiel erinnerte, kamen die Oberländer am Samstagabend ungefährdet und absolut verdient zu ihrem Sieg.

Autor: Von MICHEL SPICHER

Für ein gutes und interessantes Spiel braucht es bekanntlich zwei Mannschaften, die sich daran beteiligen und sich jeweils einbringen. Dass sich die Zuschauer trotz der fünf Treffer kaum am Gezeigten erwärmen konnten, lag vor allem an den Gästen, die sich äusserst passiv verhielten und wenig bis gar nichts zum Spiel beitragen wollten oder konnten.Eine alte Sportlerweisheit besagt, dass eine Mannschaft nur so gut spielen kann, wie ihr Gegner es zulässt. Bezieht man diese Aussage auf das Spiel der Plaffeier gegen Vully, dann müssten die Oberländer eine ganz starke Vorstellung abgeliefert haben. Da diese aber bei weitem nicht ihren besten Tag einzogen, erübrigt sich eigentlich jeder weitere Kommentar zur Leistung der Gäste.

Frühen Rückstand ausgeglichen

Dabei fing die Partie für die Gastgeber äusserst ungünstig an: Bereits nach fünf Minuten lagen sie im Rückstand, als Simonet eine verunglückte Faustabwehr von Goalie Vonlanthen zur Führung nutzte. Plaffeien bewies jedoch seine intakte Moral und glich nur sieben Minuten später nach einem Eckball aus: Rindlisbacher drückte den Ball mit dem Kopf über die Linie und versetzte den Gästen einen moralischen Tiefschlag, von dem sie sich in der Folge nicht mehr erholten. Als Lauper in der 39. Minute mit einem Knaller aus 30 Metern via Pfosten gar zum 2:1 traf, war die Begegnung entschieden. Ein Aufbäumen der Gäste gegen die drohende Niederlage blieb aus, während der ganzen Spielzeit brachten sie keinen Torschuss zustande.

Das Kreuz mit dem Toreschiessen

Nach dem Pausentee erhöhte Schrag nach einer schönen Einzelaktion, bei der er gleich drei Verteidiger überlief, zum 3:1 (50.), ehe Biolley mit einem Eigentor für den 4:1-Endstand und Vullys absoluten Tiefpunkt sorgte. «Wir haben endlich auch einmal einige Tore geschossen», freute sich Magnus Baeriswyl nach dem Spiel. «Dies ist ja sonst nicht unbedingt unsere Stärke.» Was er damit meinte, verdeutlichten seine Schützlinge gleich selber, als Ronny Brügger freistehend nur den Pfosten traf (66.), und sein Namensvetter David scheiterte bei einem Foulpenalty (88.). Auch sonst vergaben die Oberländer etwas gar leicht fertig ihre Torchancen, aber vielleicht hatten sie auch einfach Mitleid mit ihren arg gebeutelten Gästen, die am Samstagabend mächtig eins auf die Mütze bekamen.

Plaffeien – Vully 4:1 (2:1)

180 Zuschauer. – SR: Fernandes Sousa Adelino. Tore: 5. Simonet 0:1, 13. Rindlisbacher 1:1, 39. Lauper 2:1, 50. Schrag 3:1, 70. Biolley (Eigentor) 4:1.Plaffeien: Vonlanthen; Waeber, Fontana, Rindlisbacher, Beyeler; Lauper (75. Schumacher), Ivo Dietrich (78. Kuriger), David Brügger, Schrag; Bojan Dietrich (56. Bertschy); Ronny BrüggerVully-Sport: Stéphane Biolley; Buntschu; Ruegsegger, Peter (71. Brülhard), Prélaz (52. Pfister); Sébastien Guillaume (76. Gutknecht), Simonet, Ludovic Biolley, Gilles Guillaumes; Derron, Binder.

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