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Kaum mehr als ein Trainingsspiel

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Autor: Michel Spicher

Es ist eine sonderbare Habfinal-Serie zwischen Olympic und Vacallo: Erst sind sich die beiden Teams im Auftaktspiel ebenbürtig und Olympic siegt knapp in der Verlängerung, dann demütigt Vacallo im zweiten Spiel die Freiburger und fertigt sie mit 99:66 ab. In Spiel 3 am Samstagabend waren es dann die Freiburger, die den Tessinern in allen Belangen überlegen waren und Vacallo mit einer 80:44-Packung nach Hause schickten.

Wie das wahre Kräfteverhältnis zwischen den beiden Teams nun tatsächlich aussieht, ist nicht schlüssig zu beurteilen. Wer die überforderten Tessiner aber am Samstag gesehen hat, der kann sich nur schwer vorstellen, wie sie sich am Dienstag ein fünftes Spiel erkämpfen sollen. Wer in einem Playoff-Halbfinal nur 44 Punkte erzielt, der kann wohl kaum «Kampf» zu seinen Tugenden zählen. Konzeptlosigkeit und Resignation herrschten vor.

Geglückte Revanche

Hatten sich bei Olympic in den bisherigen Halbfinal-Spielen Licht und Schatten abgewechselt, so boten die Freiburger am Samstag den zahlreichen Zuschauern in der Heilig-Kreuz-Halle eine wahre Basketdemonstration. Von der ersten Spielminute an machten die Einheimischen klar, dass sie sich für die deutliche Niederlage in Chiasso revanchieren wollten. Angeführt von Oliver Vogt, der (endlich wieder einmal) viel Spielzeit erhielt und es dem Trainer mit einer starken Leistung dankte, wiesen die Freiburger die Gäste von Anfang an in die Schranken. Vogt und Esterkampf räumten hinten ab, Polyblank warf einen Korb nach dem anderen, und Quidome versenkte seine Dreier aus den Ecken nach Belieben. Nach drei Minuten lag Olympic schon mit 10:2 in Führung; bis zur ersten Pause baute es den Vorsprung auf 21:8 aus. Noch deutlicher verlief das zweite Viertel, das die Saanestädter mit 26:8 für sich entscheiden konnten. Olympic hatte zur Pause bereits mehr Punkte (47) erzielt, als es Vacallo in der ganzen Partie tun sollte (44).

Kaum Gegenwehr

Die Gäste aus der Sonnenstube lehnten sich nur zu Beginn des dritten Viertels kurz auf, als sie acht Punkte in Serie verbuchen konnten. Ansonsten mussten sich die Zuschauer fragen, wie Olympic drei Tage zuvor so hoch hatte verlieren können. Einzig vom wirbligen und dribbelstarken Rickey Gibson ging bei den Tessinern etwas Gefahr aus, und Schneidermann traf wenigstens einige Zweier, wenn er schon bei den Dreiern eine Nullerquote an den Tag legte. Nikola Dacevic fiel mehr duch seine schwarze Gesichtsmaske und sein Reklamieren auf als durch spielerische Klasse. Und Duane Erwin kam bei seinem Comeback ebenso wenig auf Touren wie der Rest der Gästemannschaft, die nach drei Vierteln 33 Punkte Rückstand (65:32) aufwies.

Schaulaufen für die Freiburger Youngsters

Olympic-Trainer Damien Leyrolles sollte es recht sein: So konnte er seine besten Kräfte für das Dienstagspiel schonen und den Youngsters Matchpraxis gewähren. Deshalb standen in den letzten fünf Minuten der Partie mit Milos Bozovic, Jeffrey Schwab, Brian Savoy, Stefan Petkovic und Jonathan Kazadi fünf Freiburger auf dem Feld, von denen keiner älter als 18 Jahre alt ist. Und ja – selbst sie vermochten gegen das enttäuschende Vacallo zu zaubern.

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