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Kein guter Start in das neue Jahr

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 Die letzten 15 Spielminuten waren bezeichnend für den Auftritt der Sensler. Düdingen war in der 74. Minute unglücklich in Rückstand geraten, und die Zuschauer hofften auf einen Ansturm auf das gegnerische Tor. Aber nichts Derartiges geschah: Düdingens Offensive glich in den Schlussminuten einer kaum wahrnehmbaren Brise. Die Zeit verstrich, und die Waadtländer schaukelten den Vorsprung mühelos über die Runden.

Optimale Chancenauswertung

 Insgesamt haben es die Düdinger ihren Verteidigern zu verdanken, dass sie nicht bereits in den ersten 20 Minuten in Rücklage gerieten. Die Waadtländer U21-Auswahl spielte die Gastgeber regelrecht an die Wand. Mit vereinten Kräften konnten die Düdinger Hintermannschaft und Torwart Adrian Schneuwly aber jeden Vorstoss und jeden der zahlreichen Eckbälle abwehren. Und manchmal half auch das Glück mit: Etwa gleich in der ersten Minute, als die Waadtländer Sturmspitze Andelko Savic die Führung um Haaresbreite verpasste. Oder in der vierten Minute, als der Schiedsrichter nach einem vermeintlichen Handspiel eines Düdingers nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte.

 Zwanzig Minuten dauerte diese Druckphase der Gäste. Gerade in jenem Moment, als die Sensler besser ins Spiel zu finden schienen, kassierten sie das erste Gegentor: Romain Dessarzin traf volley nach einer weiten Flanke von rechts. Ein Prachtstor – und die verdiente Führung.

Die Waadtländer verpassten es in der Folge mehrmals, das Skore zu erhöhen. So auch in der 41. Minute, als Savic aus der Drehung das Tor knapp verfehlte. Düdingen lief sofort einen Konter über die rechte Seite und kam zur ersten guten Torchance im Spiel: Fabian Brügger flankte, Torwart Kevin Martin konnte den Ball nicht festhalten. Zwar wehrte der Waadtländer Torhüter einen Schuss von Murat Ural noch ab, doch gegen den Nachschuss von Fabian Brügger war er dann chancenlos.

«Noch alles offen»

Der Düdinger Trainer Martin Lengen war mit der ersten Halbzeit trotzdem sichtlich unzufrieden: Er brachte gleich zwei neue Spieler. Die Gastgeber konnten sich nun auch etwas steigern, Torchancen blieben dennoch grösstenteils aus. Nur Ex-Profispieler Jean-Michel Tchouga tauchte einmal gefährlich vor dem gegnerischen Torwart auf: Nach einer sehenswerten Kombination erzielte er den vermeintlichen Führungstreffer – doch der Stürmer wurde vom Schiedsrichterassistenten wegen Abseits zurückgepfiffen. Dies blieb die einzige nennenswerte Offensivszene der Düdinger in der zweiten Hälfte. Immerhin konnten sie die Gäste in Schach halten. Doch dann die 74. Minute: ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Der Waadtländer Alex Da Silva kam an den Ball, dribbelte sich durch die Düdinger Abwehr und schlenzte das Leder in die weite Ecke. Es war die Entscheidung.

Die Sensler dümpeln damit weiterhin im Tabellenmittelfeld herum. Wenn Düdingen in dieser Saison im vorderen Bereich der Tabelle noch ein Wörtchen mitreden will, dann muss sich das Team steigern. Trainer Martin Lengen zeigte sich nach dem Spiel zwar unzufrieden, aber nicht grundsätzlich pessimistisch: «Es kann sehr schnell kippen in der Meisterschaft. Derzeit ist noch alles offen.» Lengen hatte durchaus auch Lob für das Engagement seiner Spieler übrig. «Aber als Kollektiv müssen wir noch einen Zacken zulegen.»

Telegramm

Düdingen – Team Waadt U21 1:2 (1:1)

Sportanlage Birchhölzli.–260 Zuschauer.–SR: A. Borra.

Tore:24. Dessarzin 0:1. 41. Brügger 1:1. 74. Da Silva 1:2.

SC Düdingen:A. Schneuwly; Gloor, Cassara, Corovic, Baeriswyl (46. Salihi); Brügger, Piller, Ural (46. Buntschu), Hartmann; Tchouga (80. Mvondo), Kone.

Team Waadt U21:Martin; Ombala, Kame, Mendouca, Dangubic; Da Costa, Adam, Dessarzin, Gaillard (80. Pianaro), Da Silva (85. Kasai); Savic (71. Makshana).

Bemerkungen:63. Tor von Tchouga aberkannt (Abseits). Verwarnungen: 24. Dessarzin, 83. Mendouca, 89. Mvondo, 92. Da Costa.

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