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Kerzers wird kalt geduscht

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Im Kader des FC Kerzers hat sich in der Sommerpause so einiges getan. Drei Neuzuzügen stehen ganze neun Abgänge gegenüber, darunter derjenige des Abwehrpatrons Marc Flühmann.

Diese zahlreichen Mutationen wirkten sich beim gestrigen Saisonauftakt gegen den FC Estavayer-le-Lac vorerst eher negativ aus: Die Kerzerser waren in den ersten 45 Minuten mit deutlich mehr Ballbesitz die spielbestimmende Mannschaft, kassierten aber bei Standards drei Gegentore durch Kopfbälle. Die Lufthoheit der Gäste war auch durch die (noch) nicht sehr klare Zuordnung der Einheimischen zu erklären.

Das Heimteam versäumte es in der Offensive aber auch, die guten Ansätze zu hochkarätigen Torchancen weiterzuentwickeln. So blieb in der ersten Halbzeit ein über die Latte streichender Schuss von Fabian Stulz (39.) die gefährlichste Aktion der Hausherren. Immerhin liessen sich Bruno Stulz’ Mannen vom unglücklichen Spielverlauf nicht entmutigen und rannten weiter wacker an. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel geschah dies in noch druckvollerer Manier, so dass Gästehüter Romain Berchier sein Können mehrfach unter Beweis stellen musste.

Estavayers Riegel hält

In der Folge verflachte das Spielgeschehen zusehends, Torchancen wurden zur Rarität. Stulz versuchte, seiner Mannschaft neue Energie zu verleihen, indem er innerhalb von zehn Minuten drei Wechsel vornahm. Diese Massnahme fruchtete aber nicht: Die Kerzerser bekundeten grosse Mühe, in den gegnerischen Strafraum zu gelangen, was unter anderem mit mangelnder Präzision beim letzten Pass zu tun hatte.

Zudem verteidigten die Gäste äusserst diszipliniert, brachten in der Defensive viele saubere Tacklings an und wussten einen sicheren Torwart hinter sich, welcher bei den Abschlüssen nach Standards souverän intervenierte. So entschärfte Berchier kurz vor Spielschluss auch einen brandgefährlichen Versuch von Lindim Etemi, indem er ihn an die Latte lenkte.

 Unter dem Strich gewann mit Estavayer die effizientere Mannschaft, während für den FC Kerzers zu hoffen ist, dass die Spieler diese Niederlage als Weckruf begreifen und sich nächste Woche für den betriebenen Aufwand besser belohnen. Bruno Stulz, Trainer des FC Kerzers, war selbstredend nicht zufrieden: «Bei diesen Freistössen waren wir nicht bereit, der Gegner war jeweils wacher und schneller. Diese Defensivleistung gibt zu denken, schon in der Vorbereitung hatten wir da Probleme. In den folgenden Trainings müssen wir intensiv arbeiten, um solider zu werden. Auch offensiv war das heute gerade in der ersten Halbzeit gar nichts.»

 Kerzers – Estavayer 0:3 (0:3)

Erli. – 110 Zuschauer.–SR: Gothuey

Tore: 3. Stankovic 0:1; 35. Stankovic 0:2; 45. Baudois 0:3.

Kerzers:Siffert; Murina (69. Moser), Kyburz (60. Stoll), Kaltenrieder, Etemi; Forster, Stulz, Zahiri (63. Gonçalves), Schlapbach; Pfister, Guggisberg.

Estavayer:R. Berchier; Costa (81. Abazi), Rey, Stankovic, Baudois; Rossier (64. Dias), A. Berchier, Silva, Atashi; Mehmetaj, Danzi (76. Rubin).

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