Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Kilchberger Schwinget: Junge Böse, mit denen man nicht gerechnet hat

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die St. Galler Damian Ott und Werner Schlegel führen eine Kolonne junger Schwinger an, deren Namen vor der Saison kaum bekannt waren, denen jedoch am Kilchberger Schwinget vom Samstag etwas zugetraut werden darf.

2019, als letztmals eine komplette Saison durchgeführt werden konnte, dominierten die Innerschweizer Joel Wicki und Pirmin Reichmuth sowie die Nordostschweizer Armon Orlik und Samuel Giger, wie sie gerade wollten. Die vier etwa gleich starken Youngsters teilten die Festsiege weitgehend untereinander auf. Es schien klar zu sein, dass der Schwingerkönig von Zug im August 2019 aus dem Quartett hervorgehen musste. Christian Stucki war damals längere Zeit verletzt. Schliesslich aber wurde der Seeländer als ältester Schwingerkönig aller Zeiten inthronisiert.

Vor dem aus dem letzten Jahr verschobenen Kilchberger Schwinget ist das Quartett gesprengt. Reichmuth hat sich früh in der Saison seinen vierten Kreuzbandriss zugezogen. Ans Schwingen kann der Zuger in diesem Jahr abermals nicht denken. Orlik stieg aus beruflichen Gründen spät in die Saison. Die überragenden Leistungen, die er vor der langen pandemiebedingten Pause gezeigt hatte, konnte der Maienfelder heuer nicht fortführen. Wicki wurde von einer Ellbogenverletzung gestoppt. Der Entlebucher zeigte sich zuletzt gut erholt. Er gewann mit 59,00 Punkten das Luzerner Kantonalfest, das indessen nicht sehr gut besetzt war. Wicki kann jeden Tag brauchen, um so weit voranzukommen, dass er in Kilchberg um den Sieg schwingen kann. Bleibt Giger. Der Thurgauer überragt in dieser Saison nicht nur körperlich, sondern auch mit seinen Leistungen – sieben Kranzfestsiege bei neun Starts – alle.

Ott, ein Prototyp

Der populärste Schwinger Christian Stucki ist verletzt und wird in Kilchberg nicht mittun. Umso erfreulicher ist es, dass junge Schwinger, mit denen man vor der Saison kaum gerechnet hatte, wacker an ihrer eigenen Popularität arbeiten. Damian Ott, geboren im Januar 2000, ist mit seiner auf 196 Zentimeter verteilten Athletik der Prototyp des Schwingers der Gegenwart und der Zukunft. In diesem Sommer ist er gleichsam aus dem Nichts unter die Bösesten aufgestiegen. Er siegte mit erstklassigen Leistungen und guten Notenblättern auf dem Weissenstein und am Schwarzsee. Er war – im Schlussgang am Schwarzsee – der einzige Schwinger, der 2021 Giger ins Sägemehl bettete.

Werner Schlegel ist noch einmal gut zweieinhalb Jahre jünger als Ott. Alle waren überrascht, dass der 187 cm grosse St. Galler früh in der Saison zwei Kantonalfeste gewann, das Appenzeller und das Thurgauer.

4 m minus 7 cm aus dem Bernbiet

Michael Ledermann und der Doppelmeter Adrian Walther sind die prompten Antworten der Berner auf Ott und Schlegel. Die beiden Mittelländer messen zusammen fast vier Meter und sind ihrerseits Modellathleten. Sie haben im Unterschied zu Ott und Schlegel noch keine Feste gewonnen, aber innerhalb der Saison frappante Fortschritte auf hohem Niveau an den Tag gelegt. Michael Ledermann brachte Samuel Giger am Bergkranzfest am Schwarzsee mit unkonventionellen Flankenschwüngen zweimal an den Rand der Niederlage. Giger rettete sich nur dank ungeheurer Kraft und perfekter Technik in der Defensive.

Ott, Schlegel, Walther und Ledermann könnten den Kilchberger Schwinget beleben. Auch die Innerschweizer würden einen jungen Wilden stellen, hätte sich Michael Gwerder nicht schwerer verletzt. Kommen die fünf Genannten weiter voran, wird der Kreis der Favoriten am eidgenössischen Fest 2022 in Pratteln weit gefasst sein.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema