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Das Kollektiv «Poya solidaire» fordert einen Ausweis für Sans-Papiers

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Abgewiesene Asylsuchende leben in der Freiburger Asylunterkunft Poya.
Aldo Ellena/a

Die Hilfsorganisation «Poya solidaire» fordert den Freiburger Gemeinderat auf, einen Ausweis für Sans-Papiers einzuführen. Im Gemeindeparlament ist ein entsprechender Vorstoss hängig.

Geht es nach dem Kollektiv «Poya solidaire», müsste die Stadt Freiburg abgewiesenen Asylbewerbern einen Ausweis ausstellen, damit diese in Würde und Sicherheit leben können. «Diese Menschen müssen mit zehn Franken Nothilfe pro Tag auskommen, ohne Telefonabonnement; und sie dürfen auch keine Arbeit annehmen, sei es auch bloss eine unbezahlte», schreibt das Kollektiv in einer Mitteilung.

Weil der Staatsrat bislang jeglicher Forderung nach einer Regularisierung der Sans-Papiers eine Absage erteilt hat, setzt «Poya solidaire» nun auf die Stadt. «Auch wenn der Gemeinderat im Asylrecht über keinerlei Kompetenzen verfügt, hat er die Möglichkeit, mit einem Stadtausweis ein starkes Signal zu senden.» Ein Ausweis sei ein Zeichen der Unterstützung im Hinblick auf eine offizielle Anerkennung des Aufenthaltsstatus von Sans-Papiers, hält das Kollektiv fest.

Auch die eidgenössische Migrationskommission befürworte solche Ausweise, weil Nothilfeempfänger damit bei Bedarf identifizierbar seien. «Bern und Zürich haben diese Ausweise bereits eingeführt», heisst es weiter in der Mitteilung. Jetzt müsse auch der Freiburger Gemeinderat seine bislang zögerlicht Haltung ablegen und einen im Stadtparlament hängigen Vorstoss annehmen. Das Postulat ist für die Generalratssitzungen in der kommenden Woche traktandiert.

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