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La Gainerie Moderne streicht rund 40 Stellen

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Der Umsatz des Unternehmens La Gainerie Moderne ist eingebrochen.
Alain Wicht/a

Das Unternehmen La Gainerie Moderne in Givisiez muss eine Massenentlassung vornehmen. Grund dafür ist der Einbruch im Umsatz seit dem Beginn der Corona-Pandemie.

Die Zeitung «La Liberté», die sich auf eine ungenannte Quelle bezieht, hat am Donnerstag von einer Entlassung von 60 Prozent der Belegschaft des Unternehmens La Gainerie Moderne gesprochen. Dies entspricht rund 40 Stellen bei einem Personalbestand von 74 Stellen. Entsprechend hat die Firma die Massenentlassung auch beim Amt für den Arbeitsmarkt gemeldet, wie dessen Dienstchef Charles de Reyff gegenüber «La Liberté» sagte. Derzeit läuft bei den Mitarbeitenden ein Vernehmlassungsverfahren bis zum 22. April.

In einem Communiqué, das La Gainerie Moderne den FN auf Anfrage zugestellt hat, spricht das Unternehmen von einem Umsatzeinbruch von 35 Prozent über die letzten beiden Jahre. Aufgrund der Corona-Krise habe die Firma von der Möglichkeit der Kurzarbeit Gebrauch gemacht, was damals geholfen habe, das Personal zu behalten. «Trotz dieser Massnahmen konnte die Rentabilität der Firma im Jahr 2020 nicht aufrechterhalten werden», heisst es in der Mitteilung. 

Schlechte Prognosen für 2021

La Gainerie Moderne produziert Verpackungsmaterial wie Schatullen für Luxusgüter wie Uhren, Schmuck und Spirituosen. Gemäss der Firma seien 90 Prozent des Umsatzes mit Produkten der thailändischen Cosmo-Gruppe erfolgt. Als Cosmo aber im August 2020 die Zusammenarbeit mit La Gainerie Moderne beendete, habe dies die Situation verschlechtert. Die Firma aus Givisiez habe daraufhin einen neuen Partner gefunden, der im Dezember auch Besitzer wurde. Damit konnte die Belieferung an die Kundschaft fortgesetzt werden, heisst es in der Mitteilung: «Diese Vereinbarung hat es der Firma erlaubt, ihre Aktivitäten 2021 aufrechtzuerhalten.» Ohne diese fortlaufende Versorgung der Kundschaft hätte die Firma ihre Aktivitäten Ende 2020 einstellen müssen, heisst es weiter. Die Prognosen für 2021 hätten sich allerdings nicht verbessert.

«Eine tiefgreifende Reorganisation soll die Existenz der Firma sichern und gleichzeitig so viele Arbeitsplätze wie möglich im Kanton Freiburg garantieren», schreibt die Firma. Die Rede ist von einem «drastischen Personalabbau» in der Zeit von April bis Juli. Eine Rückkehr zur Rentabilität sei in den nächsten drei Jahren vorgesehen.

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