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Lange fehlte nur wenig zum «Wunder»

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Lange fehlte nur wenig zum «Wunder»

Fussball-EM – Schweiz forderte Frankreich – Vonlanthen einziger Schweizer Torschütze

Nur wenig fehlte der Schweiz zur möglichen EM-Sensation: Das 1:3 gegen Titelverteidiger Frankreich in Coimbra wurde erst in der Schlussphase Tatsache. Zuvor hielten die Schweizer ein 1:1, das bis zur 76. Minute auf die Viertelfinal-Qualifikation hoffen liess.

Die Schweiz muss damit weiter auf den ersten Sieg an einer EM-Endrunde warten und reist – wie bei der ersten Teilnahme 1996 in England – mit nur einem Punkt und einem einzigen Torerfolg nach Hause zurück. Auf Kosten der Schweiz haben sich die Franzosen, die nun seit 21 Spielen ungeschlagen sind, mit einer mittelmässigen Darbietung für die nächste Runde qualifiziert. Zidane, Henry und Co. hätte schon ein Unentschieden zum Erreichen des Zwischenziels gereicht. Mit den beiden späten Treffern von Thierry Henry (76./84.) in der Schlussphase sind sie zu gut belohnt worden. In der Runde der letzten acht treffen die Franzosen auf Griechenland.

Wie gegen England war die Schweiz auch gegen Frankreich durch die erste Torchance des Gegners in Rückstand geraten. Nach einem Corner von Pires (20.) kam der herauseilende Stiel zu spät und verpasste den Ball, der von Zidane mit dem Kopf in die weitere Ecke verlängert wurde. Beim dritten EM-Treffer des französischen Spielmachers hatte auch Bewacher Spycher nicht eben gut ausgesehen.

In seinem ersten Länderspiel von Beginn weg brachte Johan Vonlanthen die Schweiz aber nur sechs Minuten später wieder ins Rennen zurück. Gygax hatte Cabanas nach einem missglückten Pass des fehlerhaften Silvestre in der Mitte lanciert, der GC-Mittelfeldspieler spielte direkt in den Lauf von Vonlanthen, der aus der Drehung flach in die weitere Ecke traf.
Erst eine Viertelstunde vor Schluss kippte das Spiel auf die Seite der Franzosen: Der eingewechselte Saha bediente bei seiner ersten Ballberührung mit dem Kopf Henry, der nach einer Torflaute von zehn Spielen erstmals wieder traf. Dieser Treffer löste den Knopf beim Arsenal-Stürmer; nur acht Minuten später doppelte er nach.
Exakt 2935 Tage hatte die Schweiz auf den nächsten EM-Treffer seit dem 1:1-Ausgleich von Kubilay Türkyilmaz am 8. Juni 1996 in England warten müssen. Mit Johan Vonlanthen gelang er ausgerechnet dem jüngsten Spieler auf dem Platz, der überraschend für den ältesten Schweizer Feldspieler Stéphane Chapuisat in die Stammformation gerückt war. Herausragend im Schweizer Team waren neben dem einzigen Torschützen einmal mehr die beiden Mittelverteidiger Yakin und Müller, Spycher trotz seinem Fehler beim 0:1, Wicky und Cabanas. Stéphane Henchoz vermochte seine fehlende Spielpraxis auf der für ihn ungewohnten Position nie zu verbergen. Si

Schweiz – Frankreich 1:3 (1:1)

Coimbra. – 30 000 Zuschauer. – SR: Michel (Slk). Tore: 20. Zidane 0:1. 26. Vonlanthen 1:1. 76. Henry 1:2. 84. Henry 1:3.
Schweiz: Stiel; Henchoz (85. Magnin), Murat Yakin, Müller, Spycher; Cabanas, Vogel, Wicky; Gygax (85. Rama), Hakan Yakin (60. Huggel); Vonlanthen.
Frankreich: Barthez; Sagnol (46. Gallas, 92. Boumsong), Thuram, Sylvestre, Lizarazu; Vieira, Makelele, Pires; Zidane; Trezeguet (75. Saha), Henry.
Bemerkungen: Schweiz ohne Haas und Frei (beide gesperrt). Verwarnungen: 43. H. Yakin (Halten). 46. Henry (Schwalbe). 66. Wicky (Foul). 75. Huggel (Foul).

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