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Lehren aus der Vorrunde

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Autor: Matthias Fasel

Keine Verschnaufpause an der EM. Kaum sind die Gruppenspiele beendet, schon hat die K.O.-Runde begonnen. Hier trotzdem ein kleiner Rückblick: Was haben wir aus der Vorrunde gelernt?

1. Wer ein Tor gegen sein Heimatland schiesst, darf nicht jubeln. Lukas Podolski gegen Polen und unser Sonnenschein Hakan Yakin gegen die Türkei haben sogar die jubelnden Mitspieler versucht abzuwehren. Und die meisten Kommentatoren fanden das sogar noch eine schöne Geste. Aber mal ehrlich, ist das nicht einfach nur bescheuert? Fussball mag ja wichtig sein, aber man kann es auch übertreiben.

2. Bei der Abseitsfalle ist Vorsicht geboten. Hinter dem Tor könnte noch irgendwo ein Italiener herumliegen, und dann zählt das Tor ja nicht. Oder wie war das doch gleich?

3. Die Schweizer müssen schleunigst die Einstellung ändern, wenn sie jemals Erfolg haben wollen. Da scheidet die Schweiz sang- und klanglos aus und gewinnt erst ein Spiel, wenns um nichts mehr geht. Und was machen die Schweizer? Der Verband zieht eine positive Bilanz, und die Spieler halten gar ein Spruchband mit der Aufschrift «Danke Köbi» auf. Man stelle sich vor, die Franzosen hätten nach dem Italien-Spiel ein Spruchband mit der Aufschrift «Danke Raymond» aufgehalten.

4. Den holländischen Fans scheint im Gegensatz zur Mannschaft die Bergluft nicht sehr gut zu bekommen. Anders sind die dämlichen … Oh, Entschuldigung, wir wollen ja gute und aufgestellte Gastgeber sein … sagen wir also: Anders sind die originellen Verkleidungen nicht zu erklären.

5. Für die Nachtruhe in der Stadt Freiburg am schlimmsten sind tendenziell Siege von Portugal, Italien und der Türkei. Aber auch bei allen anderen Spielen wird gehupt. Was mag wohl die Motivation sein? Muss nicht einer ein tristes Leben führen, wer nach einem Erfolgserlebnis nichts Besseres zu tun hat, als ins Auto zu steigen, und seine Freude nicht anders ausdrücken kann, als auf die Hupe zu drücken und Lärm zu machen? Ich weiss es nicht …

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