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Löbliches Engagement von Reitern

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Mireille rotzetter

Die Landschaft rund um Bösingen ist idyllisch und ruhig. Keine Stadt in der Nähe, viel Wald und weite Felder machen das Gebiet zu einem idealen Ort für Reiterinnen und Reiter. Reiten hat jedoch auch seine Schattenseiten. Es strapaziert die Feld- und Waldwege, und wird über geschützte Biozonen geritten, verärgert das die Bauern verständlicherweise. Im schlimmsten Fall verhängen die Bauern schliesslich Wegsperrungen für Reiter. Die Reiter-Interessen Gemeinschaft Bösingen (RIG) (siehe Kasten) will dies verhindern.

Seit der Gründung im Mai hat die RIG sechs Feldwege saniert und etliche Hinweisschilder aufgestellt. «Als Erstes haben wir dort Wege saniert, wo es am meisten Wirkung hat», so Ursula Götschmann, Präsidentin der RIG. Wo am meisten Reiter durchkommen, habe man Wege ausgebessert und durch Schilder auf Besonderheiten des Weges aufmerksam gemacht.

Gebotsschilder

So werden die Reiter an gewissen Stellen angehalten, bei nassem Boden langsam zu reiten. Oder es wird angezeigt, dass ein Weg nicht für Reiter gedacht ist. «Wir können die Leute nicht bestrafen, wenn sie die Hinweise auf den Schildern nicht befolgen», erklärt Daniel Schaller, Wegmeister der RIG. Reiter hätten jedoch einen Ehren-Kodex, an den sich die meisten halten würden. «Schwarze Schafe gibt es halt leider überall.»

Alles ist Freiwilligenarbeit

Die Sanierungen und Beschilderungen werden alle in Fronarbeit durchgeführt. Etliche Mitglieder der RIG sind Bauern oder Stallbesitzer, welche über die für die Sanierungen benötigten Maschinen verfügen. Ausserdem gäbe es Arbeitstage, an denen die Mitglieder gemeinsam arbeiten würden.

Nebst den Sanierungen und Beschilderungen ist als nächstes Projekt eine Art Robidog für Pferde geplant. «Mit einer Schaufel können die Reiter so ohne grossen Aufwand Pferdeäpfel von den Strassen entfernen», erklärt Daniel Schaller.

Kommunikationsförderung

Für ein harmonisches Miteinander sei die Kommunikation am wichtigsten, so Ursula Götschmann und Daniel Schaller. Einerseits müssten die Reiter über die Regeln aufgeklärt werden, und anderseits müsse man den Dialog mit der Bevölkerung und insbesondere den Bauern fördern.

Die Reaktionen auf die bisher durchgeführten Aktionen seien positiv. Ursula Götschmann erzählt, dass die Gemeinde Bösingen die RIG mit Maschinen unterstütze. «Und von den Bauern hört man nichts mehr», so Daniel Schaller. Das sei ein gutes Zeichen, denn vorher habe es relativ häufig Reklamationen gegeben.

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