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Medizin-Master lockt Freiburger Studenten an

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Der neue Masterstudiengang für Humanmedizin stand im Mittelpunkt eines Symposiums im Joseph-­Deiss-Auditorium der Universität Freiburg, zu dem die Vereinigung Med-Alumni gestern anlässlich ihres 20-Jahr-Jubi­läums eingeladen hatte. Die zwei massgeblichen Masterminds der Universität hinter dem Projekt erläuterten dabei den neuen Kursus in allen Einzelheiten: Raphaël Bonvin, Koordinator des Studiengangs, sowie Pierre-Yves Rodondi, Leiter des Instituts für Hausarztmedizin.

«Von den 40 Studierenden, die im kommenden Herbst hier beginnen werden, stammen 36  aus dem Kanton Freiburg», verriet Bonvin. «Vier sind aus anderen Kantonen, haben aber Freiburger Wurzeln.» Der Studiengang soll laut Bonvin den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen und die Hausarztmedizin fördern, aber auch die Kommunikation als zentrales Element des (Haus)Arztberufes mit in den Mittelpunkt stellen. Denn das menschliche Element sei entscheidend. «So weiss man heute etwa, dass ein Drittel aller Patienten ihre Medikamente pünktlich einnehmen», sagte Rodondi. «Ein weiterer Drittel hält sich nicht an die Zeiten, und ein Drittel nimmt die Medikamente gar nicht ein.»

«Das neue Medizin-Masterstudium ist für uns eine Gelegenheit, die Universität Freiburg sowie das Freiburger Spital zu stärken», sagte Er­ziehungsdirektor Jean-Pierre Siggen (CVP) in seinem einleitenden Grusswort. Der neue Studiengang alleine könne das Problem des Hausarztmangels nicht lösen, so Siggen. Auch gebe es keinerlei Verpflichtung für die Studierenden, später im Kanton Freiburg zu bleiben oder als Hausarzt zu prakti­zieren. Das Konzept diene vielmehr der entsprechenden «Sensibilisierung» der Studierenden. Und man wisse aus Erfahrung, dass Studierende eine gewisse Tendenz hätten, am Ort ihrer Studien zu bleiben – er rechne diesbezüglich damit, dass dies etwa ein Viertel der Medizin-Masterstudenten tun werden.

jcg

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