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Mehr Holz geschlagen wegen Borkenkäfer

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Das letzte Forstjahr war wieder geprägt von grosser Trockenheit, informierte der Forstbetrieb Region Murtensee kürzlich an seiner Delegiertenversammlung in Murten. Auf den geschwächten Fichten habe sich der Borkenkäfer rasant entwickeln können. Ihm seien ab Ende Juni rund 1200 Kubikmeter Holz zum Opfer gefallen. Das Holz habe wegen der Übersättigung des europäischen Marktes für nur 50 Franken pro Kubikmeter verkauft werden können. Der Normalpreis liege bei 100 Franken.

Trotz dieser Schwierigkeiten endet das Forstjahr 2018/19 für den Forstbetrieb finanziell positiv. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Gewinn von fast 121 000 Franken ab. Laut der Botschaft zur Delegiertenversammlung sind dafür einerseits die höhere Holznutzung wegen des Borkenkäfers und andererseits höhere Erträge bei den Arbeiten für Dritte verantwortlich. Bei Letzterem handelt es sich beispielsweise um Lehr- und Instruktorentätigkeiten, das Mulchen von Strassenrändern und Mooskanälen, Mithilfe bei der Kehrichtabfuhr und Mithilfe bei der Baumpflege für die Stadt Murten.

Anpassung im Verteilschlüssel

Das Budget für 2019/2020 weist laut der Botschaft zur Delegiertenversammlung einen Gewinn von 5000 Franken aus. Wegen einer grösseren Rodungsfläche im Chablaiswald und der periodischen Neuberechnung der Waldflächen im Perimeter des Forstbetriebs Region Murtensee wurde der Verteilschlüssel geringfügig angepasst. Dadurch ergibt sich ein minimal höherer Anteil für die Gemeinden Murten, Kerzers, Galmiz, Gempenach, Ried und Ulmiz und ein minimal niedrigerer Anteil für die Gemeinde Mont-Vully und den Kanton Freiburg. Der Anteil von Fräschels bleibt unverändert.

Gemäss dem Betriebsleiter Heinz Bucher haben die Delegierten der Jahresrechnung, dem Budget und dem Verteilschlüssel zugestimmt.

jmw

 

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