Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Mehr Leistung durch mehr Konkurrenz

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Frank Stettler

Wie angekündigt (vgl. FN vom 24. Sept.), hat Gottéron gestern die Verpflichtung des Franko-Kanadiers Michel Ouellet bis Ende Saison bestätigt. Der 27-jährige Flügelstürmer spielte von 2005 bis 2009 für Pittsburgh, Tampa Bay und Vancouver in der NHL. In 195 Spielen erzielte er 52 Tore und 66 Assists. Für diese Saison erhielt Ouellet aber weder einen neuen Vertrag noch eine Einladung in ein Trainingscamp. Die letzte Saison bestritt Ouellet in Vancouvers AHL-Farmteam Manitoba Moose, wo er in 46 Spielen 13 Tore und 27 Assists skorte.

Ouellet trifft heute ein

Gottérons neuer Hoffnungsträger trifft heute Morgen in Freiburg ein. Trainer Serge Pelletier geht davon aus, dass Ouellet das heutige Heimspiel gegen Servette noch von der Tribüne aus mitverfolgen wird: «Vielleicht reicht es für das morgentliche Warm-up. Aber nach der beschwerlichen Reise will ich zunächst sehen, wie sein physischer Zustand ist.» Falls also im letzten Moment nicht doch bereits heute wird der als «Sniper» angekündigte Kanadier spätestens morgen in Davos sein Debüt geben. Wer von den bisherigen Ausländern weichen muss, ist noch offen. «Jeden kann es treffen», begnügt sich Pelletier zu sagen. In Tat und Wahrheit wird wohl Mark Mowers zu einer Art Sündenbock. Der Amerikaner macht zwar viele kleine Dinge richtig, Skorerqualitäten beweist er aber auch diese Saison keine. Und von Mowers einmal abgesehen, Serge Aubin, Shawn Heins und Sébastien Caron – der in Pittsburgh und Rimouski Teamkollege von Ouellet war – weisen ebenfalls noch viel Steigerungspotenzial auf.

Dass es bei der aktuellen roten Laterne der NLA bisweilen nicht nach Wunsch lief, liegt indes nicht einzig an den Söldnern. Auch die Spieler hiesiger Herkunft haben sich bis jetzt wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. «Deshalb schaue ich mir auch den Schweizer Spieler-Markt an», so Pelletier. Im Raum stehen zwei Möglichkeiten. Entweder ein Tausch innerhalb der Liga oder das Engagements eines Spielers, der momentan noch in Übersee auf seine Chance hofft.

Steiner und Fritsche

Speziell die Namen zweier Stürmer stehen im Raum. Zum einen Daniel Steiner (29), der versucht hatte, sich einen Platz in der NHL zu ergattern, zuletzt aber das Trainingscamp der Columbus Blue Jackets verlassen musste. Seine Zukunft ist offen, da er noch keinen Vertrag im Farmteam Syracuse Crunch (AHL) erhalten hat. Zum anderen Dan Fritsche (24), ein US-Amerikaner mit Schweizer Lizenz, der sich bei den Atlanta Trashers aufdrängen möchte, nachdem er vergangene Saison in 50 NHL-Spielen für die New York Rangers sowie Minnesota nur auf fünf Tore kam.

«Ein gewisser Druck auch auf die Schweizer Spieler wäre in unserer Situation förderlich», sagt Serge Pelletier, der offenbar neue finanzielle Mittel zur Verfügung hat. «Grössere interne Konkurrenz sorgt für mehr Leistung.» Er sei mit Steiner und Co. in Kontakt, so wie andere NLA-Clubs (allen voran Servette) auch.

Bleibt die Frage, ob Freiburg-Gottéron zurzeit nicht eher einen zusätzlichen Verteidiger nötig hätte, der das Spiel – und insbesondere das Powerplay – aufbauen kann, statt neue Offensivkräfte.

Mehr zum Thema