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Misery muss die Ortsplanung überarbeiten

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Passend zum 20-Jahr-Jubiläum der Fusion der Gemeinden Misery und Courtion mit Cournillens und Cormérod herrschte an der Frühlings-Gemeindeversammlung vom Montagabend weitgehende Einigkeit. Syndic Jean-Pierre Martinetti begrüsste 81 Bürgerinnen und Bürger.

Der Gemeinderat hatte einen Nachtragskredit von 90 000 Franken beantragt, um einen neuen Entwurf für die Ortsplanung der Gemeinde auszuarbeiten. «Aufgrund diverser Gesetzesänderungen wurden vergangene Pläne immer wieder über den Haufen geworfen», erklärte Ratsmitglied Otto Schöb. Dieser zusätzliche Kredit stiess bei einigen Bürgerinnen und Bürgern auf Bedenken. Nicht zuletzt wegen des Moratoriums der Bauzone für die Jahre 2014–2019. «Das Ausmass an administrativer Arbeit ist heute viel grösser als noch vor einigen Jahren», so Schöb. «Alles muss genauestens berechnet werden. Diese exakte Arbeit fordert zahlreiche zusätzliche Arbeitsstunden.»

Zudem sei es wichtig, die Vorlage so schnell wie möglich auszuarbeiten und wenn möglich noch vor den Sommerferien einzureichen. «Sollte unser Vorschlag bewilligt werden, würde er eine neue Grundlage bilden», so Schöb. Nachdem die Finanzkommission sich für den Antrag aussprach, stimmte auch die Versammlung mit 76 Stimmen, 4 Gegenstimmen und 1 Enthaltung zu. Der zusätzliche Kredit von 35 000 Franken für den Abwasserplan wurde gar einstimmig angenommen.

Knapp positive Rechnung

Die Jahresrechnung 2016 der Gemeinde Misery-Courtion fiel mit einem Gewinn von rund 5000 Franken leicht positiv aus. Allerdings war ein Gewinn von rund 67 000 Franken budgetiert gewesen. Eine Erklärung dafür war, dass einige Rechnungen vom Jahr 2015 verspätet eingetroffen waren und im Jahr 2016 bezahlt werden mussten.

Auch das Ausmass der starken Gewitter vom letzten Sommer spiegelt sich in den Zahlen wieder, erklärte Syndic Martinetti der Gemeindeversammlung. Unerwartete Unterhaltsarbeiten kosteten am Ende fast das Doppelte der dafür vorgesehenen Ausgaben. Relevante Abweichungen vom Budget waren ansonsten keine zu verzeichnen.

Die totalen Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 2016 belaufen sich auf je gut 7,75 Mio.Franken. Bei Jahresabschluss wies die Gemeinde Misery-Courtion knapp 7,3 Millionen Schulden auf, was pro Kopf einem Betrag von 3815 Franken entspricht. Darin inbegriffen sind die knapp 900 000 Franken Schulden für die örtliche Wasserversorgung.

Syndic Jean-Pierre Martinetti hielt abschliessend fest: «Wir sind eine moderne und attraktive Gemeinde, die dank zahlreichen Projekten eine rosige Zukunft vor sich hat.»

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