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Missbrauchte Plakatwände

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«Die Kulturorganisationen sind auf Plakatwände angewiesen»: SP-Generalrätin Geneviève Liaudat fragte den Freiburger Gemeinderat, warum Gratis-Plakatwände in der Stadt verschwunden sind. «Viele Kulturlokale können es sich nicht leisten, Plakatwände zu mieten.» Und sie seien darauf angewiesen, Plakate aufzuhängen. Zum einen, um Zuschauerinnen und Zuschauer zu informieren. Zum andern, um die Sponsoren zufriedenzustellen. «Für diese ist oft entscheidend, wie viele Plakate aufgehängt werden.»

Die Ortspolizei habe in den letzten Jahren festgestellt, dass die Plakatwände immer mehr auch von Veranstaltern genutzt werden, die ein kommerzielles Ziel verfolgten, sagte CSP-Gemeinderat Pierre-Olivier Nobs am Mittwochabend im Generalrat. Die Wände, welche die Stadt zur Verfügung stellt, sind jedoch für Quartiervereine und kulturelle Veranstalter ohne kommerziellen Hintergrund gedacht. «Viele dieser Plakate waren gar nicht mehr zu sehen unter der Werbung», sagte Nobs.

Manche Plakatwände seien angezündet worden, bei andere sei es kaum mehr möglich, sie zu reinigen. «Einige Plakatwände waren in einem sehr schlechten Zustand und nicht mehr schön anzuschauen.» Darum habe die Ortspolizei seit letztem Frühling Lösungen gesucht. «Wegen Unterhaltsarbeiten sind verschiedene Plakatwände vorübergehend verschwunden.» Andere seien ersetzt worden, und wieder andere verschoben. «Vier Plakatwände haben wir definitiv aufgehoben, sie waren an ungeeigneten Stellen angebracht.»

In Zusammenarbeit mit Quartiervereinen habe die Polizei zudem anstelle einiger Plakatwände abschliessbare Vitrinen installiert. «Die letzten Schlüssel haben wir diese Woche abgegeben», so Pierre-Olivier Nobs. Somit blieben 13 frei verfügbare Plakatwände in den Quartieren.

Geneviève Liaudat zeigte sich mit dieser Antwort nur teilweise zufrieden. «Nebst den Quartiervereinen gibt es die Kulturveranstalter, die auf diese Wände angewiesen sind – sie wurden nie informiert.» Unter dem Strich hätten die Kulturlokale nun weniger Möglichkeiten, ihre Plakate auszuhängen.

Zahlen und Fakten

13 Plakatwände für das Quartierleben

Die Stadt Freiburg stellt an folgenden 13 Orten Plakatwände zur Verfügung, auf denen Quartiervereine und Kulturlokale gratis auf Veranstaltungen hinweisen können: Jean-Bourgknecht-Allee, St.-Bartholomäus-Kiosk, Kiosk an der Bernstrasse 2, Tivoli-Passage, Vignettaz-Kiosk, Villarsstrasse 2 bei der Bushaltestelle, Poststrasse, St.-Niklaus-Gässchen, Murtenstrasse 57, Ulmenplatz, Kreuzung Neustadtstrasse/Kleinrahmengasse, Samaritergasse, Beaumontstrasse bei der Bushaltestelle.

njb

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