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Mit der Kraft des Gstaader Publikums

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Autor: frank stettler

Martin Laciga und Jefferson Bellaguarda starteten mit einem 7. (Brasilia) und einem 9. Rang (Schanghai) stark in die World-Tour-Saison, fielen danach aber in ein Loch (drei 25. Ränge), aus dem sie erst vergangene Woche wieder herausfanden. Dank dem 9. Rang von Stavanger dürfen sie zuversichtlich auf das Turnier im Berner Oberland blicken.

Spezielle Verhältnisse in der Bergluft

Martin Laciga nimmt heuer zum zehnten Mal am Turnier in Gstaad teil. Selbstredend hat der Auftritt in der Heimat für den Seeländer einen besonderen Stellenwert. «Und dies je länger, desto mehr», sagt Laciga. «Alles geht hier ein bisschen einfacher. Man kennt die Personen im Umfeld des Turniers, und die Reiserei fällt weg.» Obwohl der 35-jährige Freiburger die speziellen Gstaader Verhältnisse aus dem Effeff kennt, macht dies die Aufgabe nicht einfacher. «Die Bedingungen sind schwierig. Der Sand ist fein und tief, da braucht es viel physische Kraft. Auch technisch ist das Turnier anspruchsvoll. Wegen der Höhe fliegen die Bälle viel weiter als sonst. Aber nach zehn Jahren sollte ich diese Faktoren eigentlich drin haben», schmunzelt Laciga.

Automatismen finden

Schnell erreichten er und Jefferson Bellaguarda, mit dem er nun seit rund einem Jahr zusammenspielt, ein hohes Niveau. «Zunächst ist alles fantastisch gelaufen. Wir waren irgendwie gar nicht darauf vorbereitet, dass plötzlich Probleme auftauchen könnten und wir in ein Loch fallen würden. Aber wir sind eben noch ein junges Team. So ein Jahr braucht es schon, um mit den Weltbesten mithalten zu können.» Nun gehe es darum, in den nächsten zwei Jahren und bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London die Automatismen zu finden.

«Unser Spiel spielen»

Dass es ihm und Bellaguarda zuletzt nicht wunschgemäss lief, beunruhigt Martin Laciga nicht sonderlich. «Wir spielten nicht mehr so befreit auf wie noch zu Saisonbeginn. Glücklicherweise haben wir in Stavanger nun aber wieder einen Schritt nach vorne getan.»

Wichtig sei jetzt, dass sie wieder ihr Spiel spielen würden. «Wir müssen Spass haben im Sand. Unser Spiel muss natürlich daherkommen, unverkrampft und nicht auf Fehlern der Gegner basieren. Mit schönen Aktionen geben wir uns zudem selbst Energie.» Im letzten Jahr konnten die Schweizer ihre Stärken in Gstaad voll ausspielen und wurden am Ende Fünfte. «Auch in diesem Jahr wollen wir die Unterstützung und die Kraft des Berner Publikums nutzen», so Laciga. Ziel sei zumindest der Viertelfinal.

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