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Mit einer soliden Leistung zum Sieg

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 Bis zuletzt hatten Düdingen und Cheseaux um einen Playoffplatz gekämpft, am Ende reichte es doch nicht ganz zum Einzug in die Finalrunde der NLA. So müssen die beiden Teams nun zusammen mit Luzern und Toggenburg in der Playout-Runde um den Ligaerhalt ringen. Angesichts des grossen Punktevorsprungs, mit dem Düdingen und Cheseaux ihre beiden Playout-Konkurrenten in der Qualifikation hinter sich gelassen hatten, rechnete man damit, dass sich die beiden innert Kürze aus dem Abstiegskampf verabschieden würden. Doch bisher konnten nur die Senslerinnen ihrer Favoritenrolle gerecht werden und überzeugen. Die Waadtländerinnen haben ihre beiden Playout-Partien gegen Luzern verloren und fielen in der Tabelle gar hinter die Zentralschweizerinnen auf den zweitletzten Platz zurück.

Grössere individuelle Klasse entschied

Das Team von Doris Stierli, das mit nur zwei Ausländerinnen antritt, hat im bisherigen Saisonverlauf das Maximum aus seinen Möglichkeiten herausgeholt, phasenweise gar darüber gespielt. Auch gestern Abend gegen Düdingen wehrten sich die Waadtländerinnen tapfer, die grössere individuelle Klasse der Power Cats setzte sich am Ende aber doch verdient mit 3:0 durch.

Im ersten Satz waren es Desirée Elliott und Pamela Lejczyk, die sich aus dem Düdinger Kollektiv hervortaten. Bis zum Stand von 13:13 verlief das Spiel ausgeglichen, ehe Trainer Nicki Neubauer mit der Einwechslung von Lejczyk anstelle von Allison Mayfield für den nötigen Schwung sorgte. Die Power Cats zogen kontinuierlich davon und sicherten sich den ersten Durchgang mit 25:17. Eine solide Leistung hatte ihnen zum Satzgewinn gereicht, auch wenn sie in der Blockverteidigung durchaus Verbesserungspotenzial hatten.

 Nach dem Seitenwechsel schlichen sich bei den Einheimischen vermehrt kleine Konzentrationsmängel ein, was Cheseaux konsequent ausnutzte. Bis zum Stand von 20:19 blieben die Gäste den Düdingerinnen auf den Fersen, ehe sich auch bei ihnen Fehler einschlichen. Die Senslerinnen brauchten eigentlich nur noch den Ball im Spiel zu halten und darauf zu warten, dass die Waadtländerinnen den Fehler machten. Das taten diese dann auch, so dass der Satz 25:21 an die Gastgeber ging.

 Auch im dritten Durchgang wollte in der Leimackerhalle nie so richtig Spannung aufkommen. Zu keinem Zeitpunkt hatte man das Gefühl, als könnte Düdingen diese Begegnung verlieren, auch wenn sich Cheseaux gut verkaufte und nie mit mehr als vier Punkten in Rückstand lag. Wann immer nötig, vermochten die Power Cats einen Gang hochzuschalten und den Gegner wieder zu distanzieren.

«Nicht gut, aber solid»

 «Wir zeigten keine gute, aber eine solide Leistung», bilanzierte Trainer Nicki Neubauer nach der Partie. «Phasenweise konnten wir dem Spiel den Stempel aufdrücken, aber eben nur phasenweise. Auch beim Service haben wir nur mit Abstrichen überzeugen können. Da haben wir noch Verbesserungspotenzial.» Für den Sieg reichte es dennoch. Bis zum Stand von 19:17 liess Düdingen die Gäste hoffen, dann legten sie einen Zahn zu und holten sich dank sechs Punkten in Folge auch den dritten Satz.

 Nach dem dritten Sieg in Serie führt Düdingen die Playout-Tabelle souverän an und kann am Samstag selbstbewusst zum Auswärtsspiel in Cheseaux reisen. «Das wird sicherlich das schwierigste Auswärtsspiel der ganzen Playout-Runde», sagt Neubauer. «Wenn wir uns gegenüber heute etwas steigern können, liegt auch da ein Sieg drin. Dann wäre das Thema Abstieg für uns wohl erledigt.»

 

Telegramm

Düdingen – Cheseaux3:0 (25:17, 25:21, 25:18)

Sporthalle Leimacker. – 120 Zuschauer. – SR: Sanapo/Enkerli.

TS Volley Düdingen:Lakovic, Atherstone, Mayfield, Elliott, Marbach, Grässli, Hahn (Libera); Lejczyk, Niederhauser, Vanis.

VBC Cheseaux:M. Hämmerli (Libera), O. Hämmerli, Pittet, Pierrehumert, Spring, Amaral, Stocker; Masson, Mühlemann, Flaviani.

Wahl zu den besten Spielerinnen:Atherstone, Stocker.

Weiteres Spiel:FC Luzern – Toggenburg 3:0 (25:22, 25:16, 25:13).

Rangliste:1. Düdingen 3/12 (9:0). 2. FC Luzern 3/9 (9:3). 3. Cheseaux 3/3 (3:9). 4. Toggenburg 3/0 (0:9).

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