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Mit Herz zum ersten Auswärtssieg

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Autor: Kurt Ming

Gottéron hat sich am Wochenende mit zwei Pflichtsiegen gegen Teams unter dem Play-off-Strich erfolgreich ins Meisterschaftsrennen zurückgemeldet. Die finanziell angeschlagenen Langnauer waren dazu der ideale Gegner. In einem spielerisch schwachen Spiel ging Freiburg am Ende als glücklicher, aber aufgrund der Spielanteile nicht unverdienter Sieger vom Eis.

Für Doppeltorschütze Mike Knoepfli war die verbesserte Defensivleistung seiner Teamkollegen der Hauptschlüssel für die wichtigen zwei Siege vom Wochenende. Auf einen Nenner gebracht war das 2:1 in der Ilfishalle ein Arbeitssieg. Damit konnte Freiburg zwar die rote Laterne abgeben, der Abstand zum Strich beträgt aber immer noch beträchtliche acht Punkte.

Caron als Retter bei Heins-Aussetzern

Bei vielen Niederlagen in der letzten Zeit standen jeweils Hüter Sébastien Caron und der Ausländerblock in der Kritik, jetzt konnten sich Aubin und Co. für einmal von der besseren Seite zeigen. Immer wenn Gottéron zuletzt auswärts gewinnen wollte, brauchte es vorweg ein starkes Spiel seines Goalies. So auch gegen die offensiv allerdings bedenklich schwachen SCL Tigers, wo man dank des Kanadiers nur einen Gegentreffer kassierte. Vorab bei einigen unglaublichen Aussetzern seines Verteidigers Shawn Heins rettete der hinterste Mann beim Gast seinem Team den Sieg.

Erste Freiburger Linie sorgt für die Differenz

Und vorne sorgte erstmals die neu formierte Linie mit Ouellet, Aubin und Knoepfli für die Siegestore. Das 0:1 erzielte Knoepfli mit einem Flachschuss am gut spielenden Schoder vorbei ins linke Eck, beim Siegestor nützte der Kanadaschweizer die Vorarbeit seiner beiden Sturmkollegen im Überzahlspiel (24.). Dazwischen hatten die Tigers durch ihren Verteidiger Eric Blum ebenfalls im Powerplay ausgeglichen. Noch vor Ablauf der ersten Spielhälfte stand so gesehen das Endresultat schon fest, danach brachten die Freiburger den knappen Vorsprung mit einigem Glück über die Zeit. Auch deshalb, weil Langnau zweimal mit fünf gegen drei kaum Torschüsse zustande brachte.

Siege fürs Selbstvertrauen

Einbilden darf sich der HCF auf die zwei Siege am Wochenende gegen bescheidene Gegner sicher nicht allzu viel; das sagten auch die Spieler und ihr Trainer nach 60 nervenaufreibenden Minuten. Aber fürs Selbstvertrauen der Mannschaft waren diese Erfolgserlebnisse allemal gut. Jetzt weiss man zudem, dass Siege auch ohne einige verletzte Leistungsträger mit einer optimalen Einstellung möglich sind; am ersten erwartet Coach Pelletier übrigens die Rückkehr Andrei Bykows (Hirnerschütterung) in den nächsten Spielen. Ausfallen wird dafür in den nächsten Spielen wohl der zuletzt Aufwärtstendenz zeigende Mark Mowers.

Positiv zu vermerken sind zudem auch die Fortschritte im taktischen Bereich. Erstmals in dieser Saison spielte der HCF in den wichtigen Phasen eben nur noch mit drei Blöcken und konnte so den Rhythmus relativ hoch halten. Schon morgen Dienstag kommt es nun in Zug zu einem weiteren Härtetest. Aber auch die Innerschweizer liegen sicherlich momentan im Bereich der Saanestädter. Eines ist jedoch klar: Ab sofort wird es spielerisch noch bessere Leistungen brauchen, will man weiterhin auf Erfolgskurs bleiben.

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