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Mit Johann Sebastian Bach zurück ins prunkvolle Barockzeitalter  

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Das Ensemble Vocale de Lausanne und das Orchester L’arpa festante warteten am Mittwochabend mit Bach auf.

Zurückversetzt ins Deutschland des frühen 18. Jahrhunderts: Man lauscht der neusten Musik von Johann Sebastian Bach am Königshof. So fühlt es sich an, dem Konzert des Ensemble Vocale de Lausanne und dem Orchester L’arpa festante unter der Leitung von Daniel Reuss zuzuhören. Mit Werken von Johann Sebastian Bach entführten sie am Mittwochabend das Publikum im Podium Düdingen zurück in das Zeitalter des Barocks. Chor und Orchester gefielen mit einem ausgeglichenen Klang und den perfekt aufeinander abgestimmten Harmonien. Instrumente und Stimmen waren sich ebenbürtig. Für Klassik-Laien kann das ungewohnt sein, sind doch in Pop-Liedern die Stimmen im Vordergrund und die Instrumente Begleitung.

Versiertes Barockorchester

Das Orchester eröffnete das Konzert mit einem Stück aus einem der bekanntesten Werke Bachs: dem «Brandenburgischen Konzert Nummer 3». Das Instrumentalkonzert vermittelt ein fröhliches, aufgewecktes Ambiente. Es ist ein schnelles Spiel, besonders für die Streichinstrumente wie die Violinen. Ein Kinderspiel für das Barockorchester aus München, das auf eine 30-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken kann und zu den angesehensten seiner Art gehört.

Spielte zuerst nur das Orchester, änderte sich das bei Bachs weltlicher Kantate «Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten!». Teile dieser bemerkenswerten Kantate hat Bach in seinem Weihnachtsoratorium wiederverwendet, da sonst die Musik gar nie mehr aufgeführt worden wäre. Pompös, eindrucksvoll und gewaltig fühlt es sich für den Zuschauer an. Der Chor gefiel mit seinen harmonischen und manchmal dramatischen Klangfarben. Auf einem hohen Niveau waren auch die Solisten. Ihre Läufe wirkten technisch und musikalisch sehr beeindruckend.

Eindrückliche Motette

Auch im zweiten Teil des Konzerts hinterliessen Orchester und Chor einen starken Eindruck, nicht zuletzt, weil das Orchester auf historischen Instrumenten spielte. Speziell in Erinnerung bleibt die Mottete «Singet dem Herrn ein neues Lied», bei dem es schien, als würden zwei Chöre gegeneinander antreten. Genau wie das zweite Werk, «Magnificat in D-Dur», war es zum Teil von Melancholie und Traurigkeit geprägt. 

Das Konzertprogramm wirkte stets kurzweilig. Das Orchester verstand sich in den schnellen Rhythmuswechseln. Der Chor setzte viele sängerische Akzente. Es ist kein Wunder, dass das Vokalensemble zu den renommiertesten der Schweiz gehört. Der Chor und das Orchester befanden sich technisch und musikalisch auf einem sehr hohen und konstanten Niveau. Mit dem Ende des Konzertes kehrte man aus dem 18. Jahrhundert wieder zurück nach Düdingen.

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