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Mit Nervenstärke in den Final

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Autor: Matthias Fasel

In den letzten zwei Minuten hielt es gestern Abend keinen der 1800 Zuschauer auf seinem Sitz. Nachdem zuletzt beide Teams je einen klaren Heimsieg einfuhren, kam es im fünften Spiel der Halbfinal-Serie zu einem Herzschlagfinale. Noch eineinhalb Minuten vor Schluss lag Olympic mit 59:61 im Hintertreffen. Doch wie bereits in Spiel 1 in Vacallo, als sich Olympic in der Verlängerung das im Nachhinein betrachtet entscheidende Break holte, behielten auch diesmal die Freiburger in der entscheidenden Phase die besseren Nerven.

Sieben Freiwürfe ins Glück

Die Nervenstärke Olympics wurde von den aggressiv Verteidigenden Tessinern in der Schlussphase auf Herz und Nieren geprüft. Nich weniger als acht Freiwürfe mussten beziehungsweise durften die Freiburger in den letzten 90 Sekunden werfen. Nur einer davon verfehlte das Ziel. Besonders abgezockt präsentierte sich, wie meist in den wichtigen Phasen des gestrigen Spiels, Edwin Draughan. Gleichzeitig brachte sich Titelverteidiger Vacallo mit zwei unnötigen Ballverlusten gleich selbst um die Chance, ein entscheidendes fünftes Spiel zu erzwingen.

Dass die heissblütigen Freiburger Fans bis zum Schluss zittern mussten, wäre indes vermeidbar gewesen. Nach einer ausgeglichenen, von Nervosität und Ungenauigkeit in Aktionen und Würfen geprägten ersten Hälfte, war Olympic nach der Pause mit einem Zwischenspurt vermeintlich entscheidend davongezogen. Mitunter dank drei erfolgreichen Dreipunktewürfen in den ersten drei Angriffsaktionen der zweiten Hälfte lag Olympic nach 25 Minuten mit 45:31 in Führung. Doch diesmals zeigte Vacallo sein Kämpferherz. Doch zum Glück für Olympic kann man sich Nervenstärke eben nicht erkämpfen…

Nun wartet Lugano

Im Final trifft Olympic ab dem kommenden Samstag auf Qualifikationssieger Lugano. Die Tessiner gewannen gestern bei den Basel Starwings 82:80 und damit die Serie ebenfalls 3:1. Auch wenn die Tessiner leicht favorisiert in die Finalserie steigen, ist Olympic durchaus im Stande, nach dem Qualifikations-Zweiten Vacallo auch den zweiten grossen Tessiner Verein zu ärgern. Dass sie Lugano besiegen können, haben die Spieler von Damien Leyrolles in dieser Saison bereits zweimal bewiesen. Olympic gewann nicht nur sein Heimspiel gegen die Tessiner, sondern besiegte diese auch in einem hartumkämpften Ligacup-Final in Montreux mit einem Korb in letzter Sekunde.

Der schwierige Auswärtssieg

Die grösste Herausforderung wird es sein, eines der drei möglichen Auswärtsspiele der Serie zu gewinnen. Denn bei seinen Auftritten beim Heimstarken Lugano zog Olympic in dieser Saison beide Mal den Kürzeren. Doch diesem Olympic ist in dieser Saison alles zuzutrauen…

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