Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Mit neuem Trainergespann zu altem Glanz

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Es ist eine Win-win-Situation für den FC Plaffeien und für mich», kommentierte Norbert Aerschmann gestern den bevorstehenden Trainerwechsel. «Diese Saison ist es häufig vorgekommen, dass ich abends von der Arbeit weg musste ans Training, obwohl ich noch für mindestens eine Stunde zu tun gehabt hätte. Der berufliche Aufwand ist in letzter Zeit gestiegen, so dass ich meine Prioritäten neu setzen musste. Haupttrainer liegt zeitlich nicht mehr drin.» Zudem habe er nach 15 Saisons im Aktivenfussball eine gewisse Sättigung verspürt.

Neues Trainergespann

Aerschmann bleibt dem FC Plaffeien aber weiterhin treu. Nach zwei Jahren als Chef an der Seitenlinie tritt er ins zweite Glied zurück und wird in der Saison 2016/17 Assistent von David Vogelsang, der bei den Senslern neuer Trainer wird. «In der 2. Liga braucht es zwei Leute: einer, der den Lead hat, und einer, der ihm unter die Arme greift», sagt Aerschmann. «Auf dem Assistentenposten hat es immer wieder Wechsel gegeben, weshalb ich mich anerboten habe, diese Aufgabe zu übernehmen und so etwas Konstanz ins Trainerteam zu bringen.»

Vom neuen Trainergespann erhofft man sich beim FC Plaffeien neuen Schwung, der das Fanionteam weiter nach vorne bringen soll. Dieses hat sich am letzten Wochenende mit einem 2:0-Sieg gegen Ependes/Arconciel auch der letzten Abstiegssorgen entledigt und liegt drei Runden vor Meisterschaftsende auf dem achten Tabellenplatz. «David wird mit seinen neuen Trainingsmethoden frischen Wind ins Team bringen, ich bringe die Routine mit. Dadurch ergänzen wir uns perfekt», sagt Aerschmann.

Flair für junge Spieler

Mit David Vogelsang hat Plaffeien einen Trainer verpflichtet, der Fussball «lebt». Der 33-Jährige arbeitet seit zehn Jahren beim Schweizer Fussballverband SFV als Team-Manager der Nachwuchsnationalmannschaften. Er ist aber nicht nur im Profifussball zu Hause, sondern auch im Breitensport. Momentan ist er als Trainer beim 3.-Liga-Team SC Düdingen II engagiert, wo er unter schwierigen Bedingungen den Ligaerhalt geschafft hat. Davor war er je eine Saison beim FC Alterswil als Assistent und als Trainer tätig.

Als Spieler hat Vogelsang unter anderem mit dem SC Düdingen Erfahrungen in der 1. Liga gesammelt. Zwei Saisons trug der Mittelfeldspieler das Trikot des FC Plaffeien; er kennt seinen neuen Verein also aus eigener Erfahrung. «Der Klub ist gut aufgestellt, lässt den Trainer ruhig arbeiten», sagt Vogelsang. «Das sind ideale Voraussetzungen, um etwas zu erreichen.» Sein Ziel für die nächste Saison ist ein Platz im Mittelfeld der Tabelle, längerfristig visiert er mit Plaffeien die Top 6 an. «Auf nächste Saison hin verlieren wir vier Stammkräfte. Die Abgänge haben wir mit jungen Spielern kompensiert», sagt Vogelsang. «Aufgrund meines Jobs habe ich einen guten Draht zu den Jungen, und ich kann ihnen den heutigen Fussball beibringen.» Die 2. Liga sei Breitenfussball, Spass spiele eine wichtige Rolle. «Ich will meiner Mannschaft Freude am Fussball vermitteln, der Teamgedanke ist mir dabei besonders wichtig. Allerdings müssen auch die Ambitionen kommen. Ich will bei den Spielern die Motivation spüren, etwas leisten zu wollen. Bloss nicht abzusteigen darf nicht unser Ziel sein.»

Fokus auf Cup

Eine wichtige Bedeutung misst David Vogelsang dem Cup-Wettbewerb zu. Er durfte seinerzeit als Spieler mit dem SC Düdingen (gegen den Super-League-Verein Thun) und mit Plaffeien (gegen den Super-League-Verein Luzern) die magischen Momente des Schweizer Cups erleben. «Solche Spiele sind für jeden Amateurfussballer das Höchste der Gefühle. Deshalb wollen wir nächste Saison möglichst den Freiburger Cup gewinnen, um dann am Schweizer Cup teilnehmen zu können.»

Mehr zum Thema