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Mottet bleibt, Loichat kommt

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Nach Benjamin Neukom hat Gottéron mit Michaël Loichat für nächste Saison einen zweiten jungen, hungrigen Stürmer verpflichtet–einen, der nicht zu den begehrtesten Spielern der Liga gehört, dem aber durchaus viel Verbesserungspotenzial zugetraut wird. Das hat einerseits damit zu tun, dass solche Spieler die angespannten Klubfinanzen nicht allzu sehr belasten, ist andererseits aber auch ein Zeichen dafür, dass Trainer Gerd Zenhäusern mit seiner Ankündigung, das Team verjüngen zu wollen, Ernst macht. «Loichat ist ein polyvalenter Spieler mit Verbesserungspotenzial. Ein Spieler, der Gas gibt und die Rolle, die man ihm zuteilt, akzeptiert und ausführt», sagt Zenhäusern. «Er konnte gute Erfahrungen in Bern sammeln; nun ist er gewillt, den nächsten Schritt zu machen.»

Beim SC Bern keine Priorität

Zenhäusern, der den 24-Jährigen noch aus der Nachwuchsnationalmannschaft kennt, hatte Loichat schon länger auf seinem Notizzettel. Sein klarer Wille, den Stürmer zu verpflichten, hat gemäss Loichat letztlich den Ausschlag gegeben, in Freiburg zu unterschreiben. «Gerd hat mich zwei, drei Mal angerufen und mich überzeugt. Er hat mir gezeigt, dass er mich wirklich will», sagt Loichat. Vonseiten des SC Bern war das keineswegs der Fall. Mit seinen vier Toren und vier Assists hat es Loichat in dieser Saison nicht geschafft, sich in eine privilegierte Verhandlungsposition zu bringen. «Der Klub hat mir gesagt, er wolle noch abwarten», so Loichat, der auch mit anderen NLA-Klubs in Kontakt war. Darauf hatte Loichat keine Lust. «Aber ich habe Lust, für Gottéron zu spielen. Ich freue mich darauf. Freiburg ist in meinen Augen momentan nicht am richtigen Platz–genau wie wir letztes Jahr. Es kommt mir jedenfalls nicht so vor, als würde ich zu einem Playout-Kandidaten wechseln.» Persönlich will der 178 Zentimeter grosse und 78 Kilogramm schwere Stürmer, der bei Gottéron einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat, «zusätzliche Geschwindigkeit» in das Spiel der Freiburger bringen.

An das St. Leonhard hat Loichat übrigens gute Erinnerungen. Im Playoff-Final 2013, als der Stürmer eigentlich noch beim EHC Basel in der Nationalliga B engagiert war und nur mit einer B-Lizenz beim SCB spielte, schoss er im so wichtigen fünften Spiel in Freiburg gleich zwei Tore. «Das war damals gut für mich, aber weniger gut für Gottéron», sagt Loichat schmunzelnd.

Mottet: «Das Herz hat entschieden»

Loichat wird nächste Saison damit Teamkollege von Killian Mottet. Der Stürmer, der für Freiburg in dieser Saison 16 Skorerpunkte (7 Tore) erzielt hat, hat nun doch noch eine Vertragsofferte erhalten–und diese angenommen. «Das Herz hat entschieden», sagt der 24-jährige Stürmer, dem auch eine Offerte von Ambri vorlag. Eine Offerte, die lukrativer gewesen wäre, wie Mottet selbst bestätigt. «Aber ich stamme nun einmal aus Freiburg. Und Gottéron ist der Klub, mit dem ich die meisten Emotionen erlebt habe. Ich will Teil der Equipe sein, die nächstes Jahr zeigen wird, dass sie ganz woanders hingehört, als wo sie momentan in der Tabelle steht.»

Mottet verheimlicht nicht, dass er gerne auch für länger als ein Jahr unterschrieben hätte. «Aber es stört mich auch nicht, dass wir nun eine Lösung mit einem Einjahresvertrag gefunden haben.» Zenhäusern findet es die ideale Lösung. «Das ist gut für beide Seiten, weil es beide ein bisschen unter Druck setzt. Mottet wird so beweisen müssen, dass er den nächsten Schritt machen kann.»

 Damit hat Gottéron für nächste Saison 15 Stürmer und 7 Verteidiger unter Vertrag. Hinzu wird noch ein ausländischer Spieler kommen. Ist das Team in Sachen Schweizer Spieler somit komplett? «Auf dem Papier sind wir komplett», sagt Zenhäusern. «Aber ich möchte nächste Saison nicht wieder die gleiche Situation erleben wie in dieser und bereits einen Verteidiger im Sturm auflaufen lassen müssen, wenn mal zwei Stürmer verletzt sind.» Das Team wird deshalb für kommende Saison noch grösser werden. Weiterhin eine Option ist gemäss Zenhäusern auch eine Vertragsverlängerung mit Sandro Brügger.

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