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Mowers und Huet Helden des Abends

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Autor: Kurt Ming

Kaum zu glauben, aber alle bisherigen drei Qualifikationsspiele zwischen den beiden alten Rivalen Freiburg und Langnau gingen ins Penaltyschiessen. Zum zweiten Mal behielt das Pelletier-Team in diesem russischen Roulette die besseren Nerven. Mit diesem Sieg konnte der Gastgeber in der Tabelle zudem bis auf einen Zähler an die Berner aufschliessen.

Mowers’ Revanche

Am 11. September hatte sich Gottérons Amerikaner Mark Mowers in der Ilfishalle nach einem ungeahndeten Check von Murphy bös am Kopf verletzt, gestern Abend nahm nun die Nummer 11 des HCF nach zwei Monaten sportlich Revanche. Mit seinen drei Toren war er hauptverantwortlich dafür, dass die Freiburger bis zum Schluss um den Sieg mitspielen konnten. Auf der Gästeseite war Goldhelm Daniel Steiner Antreiber Nummer eins der so erfolgreichen Tigers, die wie die Saanestädter mit dem gewonnenen Punkt in der gefürchteten St. Leonhardhalle weiterhin auf Play-off-Kurs bleiben.

Ein Hin und Her

Auch in dieser Saison sind Spiele zwischen Freiburg und Langnau immer sehr spannend und torreich, auch diesmal bekamen die Fans in den Genuss eines 65-minütigen Krimis ohne Sieger. Das Glück pendelte ständig hin und her, einmal führten die Drachen, dann wieder die Tigers, mit zwei Toren absetzen konnte sich niemand. Nicht verwunderlich, die beiden Teams sind ja im Moment Tabellennachbarn und sowohl punkte- wie leistungsmässig auf einem ähnlichen Niveau.

Defensive Fehler

Entspricht die Platzierung der Freiburger in etwa den Erwartungen, so sind die Boys von Trainer John Fust klar im Plus. Die Mannschaft spielt im Moment nicht nur sehr kompakt und mit viel Selbstvertrauen, sie stand auch in diesem dritten Vergleich den Drachen bis zum Schluss in nichts nach.

Im Gegensatz zum Sieg am Dienstag gegen Servette machte Freiburg diesmal defensiv mehr Fehler, was wiederum zu vier Gegentoren führte. Weil zuletzt aber die Tormaschinerie wieder besser läuft, reichte es am Ende doch noch zum harterkämpften Sieg, der der Mannschaft auch Mumm für das Auswärtsspiel heute beim Tabellenletzten Ambri (Valascia 19.45 Uhr) geben sollte.

Fünf der acht Tore in der normalen Spielzeit fielen im Überzahlspiel; Gottéron gelangen zwei Mouchen im Powerplay, Langnau gar deren drei. Zwei Mal stand dabei das wenig überzeugende Abwehrpaar Heins/Birbaum auf dem Eis.

Conz nicht immer glücklich

Mit der Rückkehr von Sandy Jeannin hatte Pelletier im Angriffsspiel wieder etwas mehr Varianten, der Internationale wurde von seinem Chef anfangs nur als Joker eingesetzt, am Ende aber stand der Jurassier in den Special Games wieder fast immer auf dem Eis. Während beim HCF das Duo Aubin/Mowers vorne für die grösste Gefahr sorgte, verteilte sich die Last bei den Tigers auf mehrere Schultern, wobei die beiden ersten Sturmreihen für die grösste Gefahr vor dem erneut fast fehlerfrei spielenden Huet sorgte.

Weil auf der anderen Seite Benjamin Conz nicht immer glücklich aussah, Oltengoalie Lengweiler wird ihn übrigens während der U20-WM ersetzen, kam Freiburg ,bei dem ja Verteidiger Löffel – gestern wieder mit zwei Assists – während der U20-WM fehlen wird, mit weniger Aufwand trotzdem zu vier Toren, und im Penaltydrama sorgte dann Benjamin Plüss mit dem ersten Versuch schon für die Entscheidung.

Nach dem Match hatte Coach Serge Pelletier schon den Gameplan für das heutige Spiel zur Hand: «Wir müssen sofort aufhören, dem Gegner solche Geschenke wie heute zu machen. Jetzt gilt es, die Mannschaft sofort auf das Ambri-Spiel richtig einzustellen, und wenn wir auch dort gewinnen sollten, können wir dann ruhig in die Natipause gehen.» Wie des Öfteren wechselten sich gute und schlechte Momente gegen Langnau noch zu häufig ab. Hier haben die Drachen und insbesondere das Duo Bykow/Sprunger im Moment sicher noch Steigerungspotenzial.

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