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Murten gibt erst den zweiten Satz der Saison ab

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Gerlafingen – Bösingen 0:3
(7:15, 9:15, 11:15)

Slepcevic, Brohy, Portmann, Schumacher, Neururer, Sommer, Trap, Macherel, Herren, Fahrni, Bertschy.

Als Bösingen vor gut einem Monat in der Vorrunde gegen diese Equipe die wohl dümmste Saisonniederlage einstecken musste, wurde das Volleyball-ABC arg durcheinander gebracht. Noch am vergangenen Sonntag beim Rückrundenspiel musste zwischendurch manch einer staunen, wie sich dies zutragen konnte, denn Gerlafingen präsentierte ein nur siebenköpfiges und unausgeglichenes Team, dem wohl eine schwierige 1.-Liga-Zukunft zu prophezeien ist. Die beiden ersten Sätze liefen in etwa nach dem gleichen Schema ab. Bösingen konzentrierte sich stark auf die Offensive und konnte mit deutlich variantenreicherem Angriffsspiel das Spieldiktat in die Hand nehmen. Schade war nur, dass die Sensler die wirklich durchschaubaren Aktionen der Gastgeber nicht mit besseren Blocks unterbinden konnten.Im dritten Satz zeigten die Bösinger wieder einmal das Führungs-Syndrom. Unkonzentriertheiten und Nachlässigkeiten schlichen sich ein, ja man schenkte Gerlafingen förmlich die 8:2-Führung. Als der Passeur, Spiel- und Wortführer Gerlafingens, mit Krampf- und Ermüdungserscheinungen ausgewechselt werden musste, wurde das ohnehin schon kleine Team empfindlich geschwächt. Bösingen witterte nun seine Chance und erspielte sich umgehend den 9:9-Gleichstand. Von dieser rasanten wie imposanten Aufholjagd sichtlich beeindruckt, verfiel Gerlafingen in viele Eigenfehler, haderte allzu stark mit seinem Schicksal und konnte dem Siegeswillen Bösingens nichts Gleichwertiges mehr entgegensetzen.

Münsingen – Murten
(15:11, 10:15, 0:15, 7:15)

Lerf, Müller, von der Weid, Markau, Hofer, Aellig, Schütz, Bortoluzzi, Reinhard.

Schon letzte Saison hatten die Murtner auswärts gegen Münsingen einen sehr schweren Stand und mussten eine Niederlage einstecken. Man war also gewarnt und auf starke Gegenwehr der Berner gefasst. Münsingen machte dann auch sofort Druck im Angriff und brachte die Murtner zudem mit starken Services mehrmals in Verlegenheit. Bei den Gästen lief noch vieles nicht optimal. Vor allem mit den Services wurde entschieden zu wenig Druck gemacht, und die Blockarbeit war ungenügend. Die logische Folge war der Verlust des ersten Satzes. Es ist dies erst der zweite Satz, den Murten in dieser Saison abgeben musste. Nun war natürlich eine Reaktion gefordert. Murten steigerte sich und zugleich begannen die Gastgeber Fehler zu machen. Bessere Anspiele der Murtner und dadurch oft ungenaue Annahmen des Gegners gaben schlussendlich in diesem Satz den Ausschlag.

Der «Münsingen-Express» war nun schon etwas abgebremst, und im dritten Satz wurde er dann ganz aufs Abstellgeleise gelenkt. Murten spielte mit hundertprozentigem Einsatz, und es gelang einfach alles. Das makellose 15:0-Satzresultat spricht für sich. Der Schwung wurde in den vierten Satz mitgenommen. Die Lakers wollten den Match entscheiden und sich nicht noch auf ein gefährliches Tie-Break einlassen. Erst beim Stande von 12:4 bäumte sich der Gegner noch einmal auf. Murten musste sich die letzten drei Punkte erarbeiten, konnte aber nicht mehr ins Wanken gebracht werden. Die Murtner haben das wichtige Spiel souverän und verdient gewonnen, obwohl sie nach dem ersten Satz noch stark verunsichert gewesen waren.

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