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Murten mit verschlafenem Start

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Vor gut einem Jahr kämpfte der damalige Aufsteiger Ursy nach einer katastrophalen Vorrunde noch um den Ligaerhalt, seit gestern Abend rangiert die «internationale» Truppe mit je drei Bulgaren und Franzosen und zwei gebürtigen Portugiesen nun schon auf Rang vier. Das Team von Trainer Cédric Martin beeindruckte in Murten vorweg mit einer spielerisch starken ersten halben Stunde, in welcher es den Match praktisch schon vorentschied. Der Gastgeber kam wohl in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel, konnte aber nur noch einen Treffer erzielen, ehe Ursy mit einem Konter in der Nachspielzeit den Sack endgültig zumachte.

Murtner Abwehrfehler

 Ursy startete wie die Feuerwehr in diese wegen der Hochzeit eines ihrer Spieler vorgezogene Partie. Die Murtner ihrerseits waren wohl noch nicht ganz wach, als es auf dem Prehl schon 0:2 stand. Die spielstarke Truppe um Spielmacher Yannick Vincent nutzte dabei zwei Schnitzer in der Heimabwehr, um den Match schon frühzeitig auf ihre Bahnen zu lenken. Beim ersten Tor lupfte der wieselflinke Leandro Carmona den Ball über Hüter Umberto Paparcone hinweg ins Netz. Diesem Treffer war ein grober Fehlpass im Mittelfeld des späteren Verlierers vorausgegangen. Zehn Minuten später verlor dann der Murtner Keeper bei einem Ausflug aus dem Sechzehner unnütz den Ball; Yannik Vincent hatte dann keine Mühe, die Kugel ins leere Tor zu schieben. Die einzige Möglichkeit der Einheimischen hatte nach einer Viertelstunde Halbstürmer Andrea Cartoni, doch irgendwie flog sein Kopfball via Fingerspitzen von Goalie Yulian Levashki übers Tor.

Hektische Schlussphase

Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Seeländer ins Spiel zurück; es verging jedoch fast eine halbe Stunde, ehe es zu weiteren Torszenen kam. In der 70. Minute brachte Murtens einzige Spitze Fabio Quagliariello den Ball aus spitzem Winkel nicht am Goalie vorbei. Diese Szene läutete dann eine kaum mehr erwartete hektisch Schlussphase ein, in welcher der FC Murten alles nach vorne warf und nicht unverdient zum Anschlusstor kam. Schon vor dem 1:2 hatte Torschütze Marcel Fuhrer eine gute Möglichkeit verpasst. Und beinahe wäre gar der Ausgleich gefallen: Praktisch mit dem Schlusspfiff verpasste ein Murtner aus kurzer Distanz das Tor.

Was gute Chancenauswertung bedeutet, zeigte Ursy in der Nachspielzeit: Der neu ins Spiel gekommen Bulgare Veselin Georgiev behielt vor dem Tor die Nerven und liess dem Goalie keine Abwehrchance.

In einer Woche werden sich die beiden Teams im Freiburger Cup-Halbfinal wieder treffen; dann geht es um mehr als im gestrigen Meisterschaftsspiel. Bis dahin hofft Murten den einen oder anderen Spieler wieder einsetzen zu können. Gegen die rote Karte von Stürmer Julien Chammartin ist Protest eingelegt worden.

Telegramm

Murten – Ursy 1:3 (0:2)

Prehl.–40 Zuschauer.–SR: Th. Ruffieux.Tore:Tore: 3. Carmona Henriques 0:1. 13. Vincent 0:2. 87. Fuhrer 1:2. 92. Georgiev 1:3.

FC Murten:Paparcone; Moser, Raemy, Costa Marques (46. Etter), Widmer; Fuhrer, Kaselvic; Ciarmoli (59. Adilic), Cartoni, Sulkoski (79. Albuquerque); Quagliariello.

FC Ursy:Levashki; Moreira Lopes, Petrov, Raboud, Girard (73. Martin); Azizi, Gashi (54. Conus), Vincent, Gander; Panchaud, Carmona Henriques (64. Georgiev).

2. Liga. Rangliste:1. Farvagny 19/43. 2. Richemond 19/39. 3. Kerzers 19/36. 4. Ursy 20/35. 5. Giffers-Tentlingen 19/33. 6. Marly 18/28. 7. Plaffeien 19/28. 8. Murten 20/26. 9. Überstorf 19/25. 10. Team FFV U23 19/18. 11. Ependes 19/18. 12. Estavayer-le-Lac 19717. 13. Tafers 19/11. 14. Broc 18/9.

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