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Mutig aber immer sicher

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Josef Genilloud und seine 15 Netzelektriker arbeiten bei der Firma Groupe E in Tafers. Ihre Aufgabe ist es, den ganzen Sensebezirk rund um die Uhr mit Strom zu versorgen. Dies machen sie bei Wind und Wetter. Der Netzelektriker arbeitet mit verschiedenen Werkzeugen und Maschinen in der Höhe und in der Tiefe. Man arbeitet unter lebensgefährlichen Bedingungen, weshalb die Sicherheit sehr wichtig ist.

Die vier Sicherheitsbereiche

Als Netzelektriker gilt es, vier Sicherheitsbereiche zu beachten. Der erste Bereich ist der Umgang mit dem Werkzeug und den Maschinen: Man sollte den Umgang mit den Geräten beherrschen. Auch muss man als Netzelektriker immer wieder Weiterbildungen und spezielle Kurse besuchen. Der zweite Bereich ist die Höhe: Man sollte, wenn möglich, keine Höhenangst haben. Wenn man einen Mast hochklettert, muss man sich gut sichern. Ein weiterer Punkt ist die Elektrizität: Wenn man mit Strom arbeitet, muss man sich gut vor­bereiten, da es sehr gefährlich werden kann. Es gibt spezifische Vorschriften bei der Arbeit mit Strom. Der letzte Bereich ist der Verkehr: Oft arbeitet man als Netzelektriker auf der Strasse. Deshalb ist es wichtig, dass man vor Arbeitsbeginn gut sichtbare Absperrungen installiert. Zudem ist es wichtig, dass die Netzelek­triker bei Dunkelheit gut sichtbare Jacken tragen. Damit man bei einem Unfall richtig rea­giert, sollte man immer die Sicherheitsagenda mit den Notfallnummern und den Erstehilfemassnahmen dabei haben.

Viele Sicherheitsmassnahmen

Die Netzelektriker müssen immer mindestens zu zweit auf einer Baustelle arbeiten. Sie tragen bei ihrer Arbeit spezielle Kleidung. Diese ist aus wasserdichtem Stoff gemacht. Je nachdem, mit welcher Maschine sie arbeiten, brauchen sie noch zusätzliche Schutzkleider – etwa bei der Arbeit mit der Motorsäge. Die Netzelektriker arbeiten bei jeder Witterung. Wenn es aber zu stark windet und blitzt, unterbrechen sie ihre Arbeit. Sie sind auch während der Sommerferien und manchmal sogar in der Nacht aktiv. Ihre Arbeitsorte sind sehr unterschiedlich: Oft arbeiten sie in den Städten und Dörfern, aber manchmal auch in den Bergen. Trotz der vielen Sicherheitsmassnahmen gibt es kleinere Unfälle.

Die Lehre als Netzelektriker

Für Josef Genilloud, der uns mit zahlreichen Ausrüstungsgegenständen im Klassenzimmer besucht hat, ist und bleibt es auch nach vierzig Jahren ein Traumberuf. Als Gründe dafür nennt er, dass man viel draussen in der Natur arbeite und seine Faszination für Technik. Wenn man Netzelek­triker werden möchte, muss man eine dreijährige Lehre machen. In Josef Genillouds Team gibt es im Moment drei Lehrlinge. Der jüngste davon ist 15 Jahre alt.

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