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Mysteriöser Verlust von Armee-Sprengmitteln ist wohl ein Zählfehler

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Der mutmassliche Verlust von mehreren Kilogramm Sprengmitteln in der Infanterie Rekrutenschule in Aarau lässt sich nicht restlos klären. Die Militärjustiz geht nach aufwendigen Ermittlungen von einem Versehen beim Zählen oder in der Buchhaltung aus.

Man habe umfangreiche Ermittlungen getätigt, sagte Florian Menzi, Mediensprecher der Militärjustiz, am Freitag im SRF-Regionaljournal Aargau/Solothurn. Zu Beginn der Ermittlungen sei ein Straftatbestand im Vordergrund gestanden.

Das Eidgenössische Departemente für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hatte im September 2016 mitgeteilt, dass in der Infanterie Durchdiener Rekrutenschule 14 in Aarau mehrere Kilogramm Sprengmittel vermisst würden. Der Fall machte damals schweizweit Schlagzeilen in den Medien.

Vermisst wurden Sprengmittel – also Sprengstoff, Sprengschnüre, Zündkapseln bis hin zu Zündmechanismen. Solches Material wird in einem speziellen Munitionsmagazin gelagert, das dickere Wände und mehr Sicherung hat.

80 Polizisten und Spürhunde suchen

Die Militärjustiz scheute keinen Aufwand, um den mutmasslichen Verlust zu klären. Alle Buchhaltungen von sämtlichen Munitionsbeständen der Schweizer Armee seien überprüft worden, hielt der Sprecher der Militärjustiz fest.

Auch der Waffenplatz Reppischtal-Zürich, wo die Durchdiener RS im Übungseinsatz stand, wurde genau unter die Lupe genommen. «Der gesamte Waffenplatz in Birmensdorf inklusive sämtlicher Objekte und Gebäude sind durch mehr als 80 Polizisten und mehreren Diensthunden durchsucht worden», sagte er im Radio SRF weiter.

350 Befragungen und ein DNA-Massentest

Mehr als 350 Befragungen seien vorgenommen worden. Bei mehr als 400 Personen sei ein DNA-Massentest veranlasst worden. Es habe jedoch keinen Treffer gegeben. Die Militärjustiz gab zudem eine «operative Kriminalanalyse» bei nicht mit dem Fall befassten Ermittlern in Auftrag.

Die Analyse habe ergeben, dass mehr für die Hypothese spreche, dass die vermissten Sprengmittel auf einen Fehler zurückzuführen seien, hielt Menzi fest: «Die damaligen Verdachtsmomente haben einen solchen Ermittlungsaufwand gerechtfertigt – auch wenn der Verdacht letzten Endes nicht erhärtet werden konnte.»

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