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Nach der EM ist mitten in der WM-Qualifikation

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Schon in zwei Monaten stehen für die Schweiz die wegweisenden Spiele in der WM-Qualifikation gegen Italien und in Nordirland auf dem Programm. Mit unveränderter Mannschaft – aber auch mit dem gleichen Trainer?

Im ersten Stock ziehen Nationaltrainer Vladimir Petkovic und Nationalmannschaftsdirektor Pierluigi Tami eine erste kurz Bilanz zur EM. Unten in der Lobby des Radisson Airport-Hotel verabschieden sich die Spieler voneinander und treffen nach vier Wochen EM-Blase ihre Liebsten wieder. Partnerinnen, Mutter und Vater, Schwiegereltern, Kinder. Abschied und Begrüssung zugleich.

Blick zurück, Blick nach vorne. Das ist auch die Situation der Schweizer Nationalmannschaft. Die EM ist vorbei, doch die nächsten Aufgaben stehen schon bald wieder an. Bereits Ende August trifft sich die Auswahl in Basel. Dann geht es Schlag auf Schlag: Nach einem Testspiel gegen Griechenland (1. September) folgen die Partien in der WM-Qualifikation gegen Italien (5. September) und in Nordirland (8. September).

Diese beiden Aufgaben werden ein Hinweis darauf geben, was die Schweiz im Verlaufe des Herbstes erwartet: Spielt sie gegen Italien – das Rückspiel findet als zweitletztes Spiel der Qualifikation auswärts am 12. November statt – um den Gruppensieg und den direkten Weg an die WM? Oder muss sie gegen Nordirland – das Heimspiel gegen die Briten steht am 9. Oktober in Genf auf dem Programm – sogar um einen Platz in den Playoffs vom März 2022 bangen?

Die Basis für eine erfolgreiche Qualifikation hat die Schweiz in den letzten Wochen und Monaten gelegt. Sie ist im März mit zwei Siegen in Bulgarien und gegen Litauen makellos gestartet und sie hat an der EM ein neues Selbstverständnis erlangt: Sie kann mit den Besten mithalten, sie kann diese auch besiegen. Das ist gerade dann wichtig, wenn sie sich die WM-Teilnahme tatsächlich über die Playoffs sichern muss. Dannzumal sind zwei Siege in zwei K.o.-Runden nötig.

Zukunft von Petkovic unsicher

Das sind Gedanken der mittelfristigen Zukunft. Kurzfristig muss beantwortet werden, ob Petkovic überhaupt Trainer der Schweiz bleibt. Er hat einen Vertrag bis nach der WM-Qualifikation, im Falle einer Teilnahme verlängert sich dieser automatisch bis zum Ende des Turniers im Spätherbst 2022. Doch die Gerüchte, wonach finanzkräftige Klubs den Tessiner umgarnen, halten sich hartnäckig. Es sind nur Gerüchte, wie sie in der Transferphase des Fussballs zur Tagesordnung gehören.

Petkovic hat sie in den letzten Wochen nicht selber befeuert. Aber er hat zuletzt auch nichts gesagt, was die Zweifel an seinem Verbleib beseitigt hätte. „Im Fussball kann es schnell gehen – nicht nur in einer einzelnen Partie.“ Ein klares Bekenntnis zur Erfüllung des Vertrages ist das nicht. Aber Petkovic sagte auch dies: „Um diesen Beruf auszuüben, braucht es die Leidenschaft für den Fussball und das Vertrauen in die Gruppe, die man trainiert. Deshalb sehe ich nicht, weshalb ich nicht in die gleiche Richtung weitergehen sollte.“

Für einen Verbleib Petkovics sprechen diese zwei Argumente: Es würde nicht zu ihm passen, wenn er aussteigen würde, solange eine begonnene Arbeit nicht beendet ist. Corona bedingt steht Europas Fussball in einer atypischen Phase. Die EM beendet dieses Mal nicht einen Zyklus, denn der nächste hat schon begonnen. Die WM-Qualifikation läuft bereits.

Ausserdem ist es schwierig, im Juli noch einen guten Vertrag als Klubtrainer zu bekommen. Bei den interessanten Vereinen sind die Posten vergeben, oder es läuft zumindest die Personalplanung für das Kader seit Wochen auf Hochtouren. Keine günstigen Umstände, um vom Schweizer Verband zu einem Klub zu wechseln.

Diesmal kein Umbruch

Keine Fragezeichen gibt es hinsichtlich des Schweizer Kaders. Ein Umbruch mit vier bis fünf gewichtigen Abgängen wie nach der WM 2018 steht nicht an. Yann Sommer, mit 32 Jahren der Älteste im Team, räumt seinen Posten frühestens nach der WM. Andere Stammspieler wie Captain Granit Xhaka, Remo Freuler, Ricardo Rodriguez oder Haris Seferovic wären an der WM 30 Jahre alt, Xherdan Shaqiri 31. Sie sind in einem Alter, in dem sie ihr Niveau mindestens halten können.

Von jüngeren Schlüsselspielern wie Manuel Akanji (25) oder Nico Elvedi und Breel Embolo (beide 24) darf im Hinblick auf die nächsten anderthalb Jahre sogar eine weitere Steigerung erwartet werden. Auch deshalb sagte Petkovic: „Es ist eine Mannschaft, die sich weiter verbessern kann.“

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