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Nachtwanderung endete tödlich

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Autor: karin aebischer

PLAFFEIEN Der aus dem Kanton Bern stammende Mann hatte sich am Donnerstag zusammen mit vier Kollegen um zirka 19.30 Uhr in der Region Muschernschlund auf eine Schneeschuhwanderung vom Spittelgantrisch in Richtung Känelgantrisch-Steinigengantrisch begeben.

Wie der Pressesprecher der Kantonspolizei Freiburg, Hans Maradan, gegenüber den FN erklärte, seien die fünf Männer mit Stirnlampen und weiteren wichtigen Utensilien ausgerüstet gewesen.

Schneeschuhe ausgezogen

Als die Gruppe auf dem Pass am Punkt 1808 in Richtung Neugantrisch abstieg, setzte leichter Schneefall ein. Wie einer Mitteilung der Kantonspolizei Freiburg zu entnehmen ist, mussten die fünf Männer um 21.15 Uhr im steilen Gelände, welches mit hartem Schnee bedeckt war, ihre Schneeschuhe abschnallen.

Nachdem die Gruppe einige Meter ohne Schneeschuhe abgestiegen war, kam der 41-Jährige zu Fall und rutschte zirka 200 Meter den steilen Abhang hinunter. Unverzüglich begaben sich die Kollegen zum Verletzten, leisteten ihm erste Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte.

Dem Rega-Team gelang es, trotz heftigem Schneefall, einen Bergführer beim Abgestürzten abzusetzen. Das Opfer hatte sich jedoch beim Sturz tödliche Verletzungen zugezogen. Der Leichnam wurde durch die alarmierte Rettungskolonne SAC Kaiseregg ins Tal transportiert (siehe Kasten).

Welche Verletzungen genau zum Tod des Mannes führten, konnte Hans Maradan gestern noch nicht sagen. Es sei nicht aussergewöhnlich, dass sich Gruppen um diese Uhrzeit auf eine Schneeschuhwanderung begeben würden. Viele seien unterwegs, um z. B. für die «Patrouille des Glaciers» zu trainieren.

Dass die gewählte Route bei diesen Wetterverhältnissen jedoch nicht ungefährlich ist, bestätigte Heribert Stempfel vom SAC-Rettungsdienst.

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