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Nadine Fähndrich mit vermeidbarem Sturz statt möglichem Sieg

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Nadine Fähndrich musste zum Auftakt der Tour de Ski in Lenzerheide eine bittere Pille schlucken. Als Prolog-Schnellste des Sprints schied sie in den Viertelfinals durch Sturz aus.

«Vielleicht müsste ich etwas mehr Platz lassen», analysierte die Luzernerin die entscheidende Szene. Sie lag mit der Amerikanerin Jessie Diggins, welche die Innenbahn der Kurve nahm, in Führung. Im Fussball würde man von einer Berührung ohne Foul sprechen. Der Sturz war also nicht zwingend, zumal die Läuferinnen noch auf der ersten von zwei Schlaufen skateten und somit Positionskämpfe nicht angesagt waren.

Das frühe Out schmerzte besonders, weil Jessie Diggins eine Stunde später das Rennen gewann. Nadine Fähndrich hätte der Titelverteidigerin der Tour de Ski den Sieg streitig machen können. Vor gut zwei Wochen in Davos war die Frau aus Eigenthal im Skating-Sprint Zweite geworden, hinter Maja Dahlqvist. Die Sprint-Queen aus Schweden lässt die Tour de Ski aus. Der Teppich für den zweiten Weltcupsieg von Nadine Fähndrich wäre ausgerollt gewesen.

Aber der Konjunktiv ist insbesondere im Sprint, bei dem im Gerangel immer etwas passieren kann, fehl am Platz. Nadine Fähndrich muss die Enttäuschung abhaken und nach vorne schauen. Vielleicht hat sie für diese Saison das Wettkampfpech, das jede einmal treffen kann, bereits eingezogen. Da nun fünf weitere Etappen Schlag auf Schlag folgen, wird sie das Malheur nicht zulange ins Grübeln bringen.

Fähndrich stürzte nicht zum ersten Mal. Präsent sind noch die Bilder, als sie im Val Müstair auf den künstlich eingebauten Wellen das Gleichgewicht verlor. «Ich bin nicht besonders sturzgefährdet», betonte die 26-Jährige trotzdem. In ihrer Karriere habe sie im Sprint erst viermal zu Boden müssen: zweimal im Val Müstair, je einmal in Falun und Lenzerheide.

«Ich kann nicht zaubern»

Auch Laurien van der Graaff schied schon in der ersten K.o.-Runde aus, sie war um eine Hundertstelsekunde zu langsam. Der 34-jährigen Davoserin, die vor vier Jahren in Lenzerheide den ersten ihrer zwei Weltcupsiege feierte, fehlte im Kampf um Platz 3 in ihrer Serie die Kraft, um die Deutsche Laura Gimmler in Schach zu halten. «Dies ist wohl mein Formstand. Ich kann nicht zaubern», kommentierte sie diese Szene. Im Prolog hatte Laurien van der Graaff noch mit der siebtbesten Zeit überzeugt.

Die besten Schweizer Resultate gingen auf das Konto von Routinier Roman Furger (8.) und des jungen Valerio Grond (10.). Der Prolog-Sechste Janik Riebli stürzte wie Fähndrich und schied ebenso im Viertelfinal aus wie Jovian Hediger, Erwan Käser und Roman Schaad.

Dario Cologna holte sich keine Bonussekunden. Er verpasste den Cut der Top 30 deutlich. Dies wird den Bündner aber nicht ärgern, denn er legt bei seiner Tour-de-Ski-Dernière den Fokus auf einzelne Etappen und nicht aufs Overall-Klassement. Seine erste Chance kommt am Mittwoch über 15 km klassisch.

Klaebo untermauert Favoritenrolle

Johannes Hösflot Klaebo lief überlegen zu seinem bereits 43. Weltcupsieg. Er hatte das Rennen stets im Griff und nahm nach einem Zwischensprint die zwei Kurven vor dem Ziel unbedrängt in Angriff.

Der Norweger wird die Leader-Postion in der Tour de Ski, sofern er wie geplant bis zur Alpe Cermis durchläuft, kaum mehr aus der Hand geben. Das Etappenrennen in der Olympiasaison gilt als sprintlastig. Dies erhöht auch die Chancen von Jessie Diggins, um gegen Frida Karlsson zu bestehen.

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