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Negativer Entscheid: FCF legt Rekurs ein

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Der FC Freiburg hat beim Komitee der 1. Liga gegen die Wertung des Spiels zwischen Freiburg und Colombier vom 5. April (1:4-Niederlage) Einsprache erhoben, da der eingesetzte Dona Traoré nicht spielberechtigt gewesen sei. Der FCF verlangt einen Forfaitsieg und wäre damit im Aufstiegsrennen zur NLB wieder dabei.

Das Komitee der 1. Liga hat sich gestern mit diesem Fall auseinander gesetzt und ist zum Schluss gekommen, dass kein Anlass besteht, dieses Resultat nachträglich 3:0 forfait zu Gunsten des FC Freiburg zu werten. Die Frist zur Einsprache gegen eine Spielberechtigung betrage nur acht Tage, und diese wurde vom FCF nicht eingehalten. Schon aus diesem Grunde bestehe keine Veranlassung, auf die Anfrage überhaupt einzutreten. Unabhängig davon haben die Abklärungen ergeben, dass Traoré sich zum Zeitpunkt des Meisterschaftsspiels als Asylbewerber im Kanton Neuenburg aufgehalten und eine befristete Aufenthaltsbewilligung gehabt habe. In Übereinstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen durfte der Spieler keiner Arbeit nachgehen, jedoch Fussball spielen, sofern er keine Gage erhält.
Der FC Freiburg, der bekanntlich das Spiel gegen Serrières forfait verloren hatte, weil Issaka nicht spielberechtigt gewesen sei, ist der Ansicht, dass die beiden Fälle ungleich behandelt wurden. Dies wohl zu Recht. Deshalb wird der FCF gegen diesen negativen Entscheid erneut Rekurs einlegen und vielleicht gar vor ein Zivilgericht gelangen. Leider beginnen die Aufstiegsspiele bereits heute, so dass es sehr schwierig sein wird, an dieser unglücklichen Situation noch etwas ändern zu können.

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