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Neue Gesichter auf den Perrons

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carolin Foehr

Ende Oktober haben die Schweizer Bundesbahnen (SBB) zusammen mit der Stadt Freiburg Freiwillige gesucht, um das Projekt Railfair auf die Beine zu stellen. Mit Erfolg: Bislang haben sich etwa fünfzehn Personen aus dem Grossraum Freiburg auf die Anzeige im Informationsblatt «1700» gemeldet, wie die SBB auf Anfrage sagten. Das Auswahlverfahren laufe aber noch.

Zehn Personen habe man bereits eingestellt; im Februar werden sie die Ausbildung, die vom Schweizerischen Roten Kreuz organisiert wird, beginnen. Die Mehrheit sind Frauen zwischen 35 und 55 Jahren. Ab März werden sie, zumeist in Zweiergruppen, auf dem Bahnhofsgelände «patrouillieren».

Positiv wahrgenommen

Ziel der Bahnhofspatenschaften ist es unter anderem, den Reisenden ein grösseres Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Sie sollen aber auch beim Fahrplanlesen oder als Ansprechperson bereitstehen und Passanten vor Ort, die durch negatives Verhalten oder Gewalt auffallen, darauf aufmerksam machen.

In Bern läuft das Projekt Railfair mit einem Dutzend Freiwilligen bereits seit zwei Jahren. «Die Erfahrungen sind allgemein gut», so Reto Kormann, Mediensprecher der SBB. «Die Patinnen und Paten werden positiv wahrgenommen, auch von den Jugendlichen.» Ihre konkrete Aufgabe besteht darin, die Reisenden auf die Bahnhofsordnung, wie zum Beispiel Rauch- und Treppensitzverbot, aufmerksam zu machen. «Auch Jugendliche zeigen sich empfänglich, wenn man sie höflich, aber bestimmt zurechtweist», so Kormann.

Kommt es dennoch zu hitzigen Situationen, haben die Paten die Anweisung, sich zurückzuziehen oder wenn nötig Hilfe anzufordern. Sie verfügen über keine weiterführenden Kompetenzen, so Kormann, damit es zu keinen Überschneidungen mit den Aufgaben der Sicherheitsdienste vor Ort kommt.

Denn die Freiwilligenarbeit ist kein Ersatz für die Aufgaben der Polizeipatrouillen, die ebenfalls regelmässig am Freiburger Bahnhof Präsenz zeigen (siehe Kasten).

Projekt seit 2005

Die Idee der Bahnhofspatenschaft stammt ursprünglich aus Deutschland. In der Schweiz wurde sie zum ersten Mal 2005 in Thun umgesetzt, seit 2007 sind die Paten auch in der Westschweiz, zum Beispiel in Yverdon-les-Bains, unterwegs. Schweizweit haben knapp 200 Freiwillige eine Patenschaft übernommen. Freiburg ist die 13. Stadt, die am Projekt Railfair teilnimmt.

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