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Neue Herausforderungen anpacken

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Neue Herausforderungen anpacken

Von der «Freiburger Zeitung» zu den «Freiburger Nachrichten»

Die Freiburger Nachrichten können mit berechtigtem Stolz auf eine 140-jährige Zeitungsgeschichte, auf eine Erfolgsgeschichte würde ich meinen, zurückblicken. Zeit, um kurz Rückschau auf die am 19. Januar 1904 vollzogene Namensänderung zu halten. Aber wir wollen und müssen uns auch mit Zukunftsfragen und -perspektiven auseinander setzen, denn Vergangenheit verpflichtet, wie dies Dr. Max Aebischer, der damalige Verwaltungsratspräsident, anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Zeitung treffend formuliert hatte.

Der Ruf nach einer umfassenden und raschen Information über das Geschehen in allen Bereichen des Alltags entspricht einem Grundbedürfnis des Menschen. Auch in Deutschfreiburg hat man mit der Gründung der Freiburger Zeitung im Jahre 1864 diesem Bedürfnis entsprochen und versucht, den Erwartungen der Bevölkerung bezüglich Qualität, Objektivität und Umfang gerecht zu werden. Mit dem Entscheid, ab dem 7. Dezember 1915 die Freiburger Nachrichten als Tageszeitung herauszugeben, wurde einer klaren Forderung der Bevölkerung entsprochen, auch wenn die finanziellen Rahmenbedingungen für ein solches Unterfangen schwierig waren.

Mit der gewählten Namensänderung vor hundert Jahren hatten die Verantwortlichen, wie dem Bericht von Redaktor Anton Jungo zu entnehmen ist, eine glückliche Hand. Trotz dem fortlaufenden und tiefgreifenden Strukturwandel in der Kommunikationswelt während des letzten Jahrhunderts haben die Freiburger Nachrichten allen Stürmen standgehalten und die Weichen für die Zukunft jeweils gut gestellt. Und wir hoffen, dass die Kontinuität mit der Fokussierung auf regionale Berichterstattung unseres eigenen Redaktionsteams und der 2001 eingegangenen Kooperation mit der Berner Zeitung im Bereich der überregionalen Seiten (Ausland, Inland, Wirtschaft, Letzte Seite) garantiert werden kann. Mit dieser strategischen Partnerschaft ist es uns gelungen, der Leserschaft in Deutschfreiburg eine Verbesserung des Angebotes in qualitativer und quantitativer Hinsicht zu offerieren.

Die anhaltende und fundamentale Strukturbereinigung im Pressewesen seit über zehn Jahren hat uns klar aufgezeigt, dass ein Zeitungsunternehmen nur dank einer starken Bindung zur Leserschaft und einer soliden finanziellen Basis weiterbestehen kann. Wichtig ist aber auch, dass die FN als Inserate- und Werbeträger von der regionalen Wirtschaft, Vereinen und Privaten berücksichtigt werden. Diese drei Fundamente wollen wir weiter stärken, um unsere Eigenständigkeit im Raume Deutschfreiburg sichern zu können. Als Sprachrohr der deutschsprachigen Minderheit wollen die Freiburger Nachrichten auch im neuen Medienumfeld eine Schlüsselrolle spielen. Und als Tageszeitung können wir auch einen wichtigen Beitrag zur Förderung und Erhaltung des Sprachenfriedens in unserem Kanton leisten.

Die im Jahre 2002 durchgeführte Leserschaftsbefragung hat uns einmal mehr bestätigt, dass die FN auf eine treue Leserschaft zählen können. Vertrauen und Treue müssen aber immer wieder erkämpft werden und unter dem Motto «Wer dem Erfolg auf den Grund geht, findet Beharrlichkeit» wollen wir weiter unseren Informationsauftrag zur vollen Zufriedenheit unserer Leserinnen und Leser erfüllen.

Felix Bürdel
Präsident des Verwaltungsrates

Die erste Ausgabe der
Freiburger Nachrichten
vom 19. Januar 1904
und einen Beitrag zur
Namensänderung vor
100 Jahren finden Sie
auf den
Seiten 13 bis 17

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