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Neue Verkaufsmethode

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Pro-Juventute-Verkauf über Applico

Autor: Von KARIN BRÜLHART

In den letzten Jahren übernahmen überwiegend die Schulkinder den Markenverkauf. «Es tauchten aber immer mehr Probleme damit auf», erklärt Antoinette Hayoz, Bezirksstellenleiterin von Pro Juventute Sense und einem Teil des oberen Seebezirks. Da oft beide Elternteile tagsüber arbeiten, standen die Kinder nicht selten vor verschlossenen Türen. So mussten die Kinder oft mehrere Male zum selben Käufer gehen. Und dies auch abends beim Eindunkeln, da der Markenverkauf zwischen Ende November und anfangs Dezember stattfand. «Es kam zu Reklamationen seitens der Eltern und der Lehrer», sagt Antoinette Hayoz.

Applico macht Logistik

Pro Juventute Sense suchte nach einer neuen Lösung. So werden die Bestellcouverts in Zukunft mit der Post an alle Haushalte verschickt – zwischen dem 9. und 14. Oktober. Die Couverts mit den Bestellungen gelangen anschliessend zur Applico-Stiftung in Schmitten. Applico übernimmt die Abpackung und Sortierung nach Schulkreisen. In zwölf Schulkreisen bringen die Schüler die abgepackten Couverts den Käufern, in einem übernimmt dies die Jubla. Plasselb bleibt gänzlich beim alten System, und von sieben Schulkreisen erwartet Pro Juventute Sense noch eine Antwort, wie Präsident Wolfgang Steiert erklärt. Der Geldbetrag wird nicht mehr vor der Haustür einkassiert, sondern mit einem Einzahlungsschein beglichen.

Höhere Kosten

Hinter der neuen Verkaufsmethode steht ein grosses Fragezeichen. Durch die Porti und die Abpackung durch Applico entstehen höhere Kosten. «Es werden aber alle Haushalte erfasst; so verschicken wir rund 20 000 Couverts», so Wolfgang Steiert. «Wir wissen aber nicht, wie viele zurückgeschickt werden.»Durch die elektronischen Medien ist der Markenverkauf in den letzten Jahren zurückgegangen. Pro Juventute verkauft neben den Marken auch Geschenkanhänger und Karten. Im letzten Jahr kam mit dem Verkauf im Sense- und einem Teil des oberen Seebezirks ein Überschuss von rund 35 000 Franken zusammen. Pro Juventute unterstützt damit Kinder mit bestimmten Bedürfnissen, Ludotheken, Bibliotheken, den Bau von Spielplätzen oder beteiligt sich an kantonalen Pro-Juventute-Projekten wie «Kinder und Gewalt» im Herbst 2005.

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