Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Neues Dach und mehr Energieeffizienz

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Am 3. Januar konnte das Schulhaus in St. Antoni dem Sturm Burglind nicht standhalten: Die Böen rissen das Oberdach vollständig zu Boden und richteten dabei Schäden in der Umgebung an. Zurzeit schützt eine Notfolie die Schulkinder vor Wind und Wetter, allerdings hält dieses Provisorium nur bis im Sommer. Die Gemeindeversammlung von St. Antoni stimmte am Freitagabend einem Kreditantrag von 133 000 Franken zu, um die Sturmschäden komplett zu beheben.

Der Gemeinderat sieht vor, neben der Reparatur des Oberdachs auch eine neue Isolation anzubringen. «Wir haben uns vorgenommen, nicht alles so schnell wie möglich zu ersetzen, sondern auch zu versuchen, die Energieeffizienz zu steigern», sagte Gemeinderätin Cornelia Rappo gegenüber den 47 anwesenden Bürgern. Weiter soll der Rasenplatz oberhalb der Parkplätze neu mit Sitzplätzen ausgestattet werden, da die wegfliegenden Teile auch eine Weide niedergerissen hatten. Auch der Gartenzaun rund um die Abwartswohnung ist vom Blechdach zu Boden gedrückt worden; er soll nun komplett erneuert werden.

Neigung zu schwach

Um die Energieeffizienz des Schulhauses zu steigern, sollen zukünftig Fotovoltaikanlagen Strom liefern. Neben der Senkung der Umweltbelastung biete diese Anlage auch einen pädagogischen Effekt für die Schüler, ist Rappo überzeugt. Fotovoltaik-Ziegel würden nicht infrage kommen, erklärte Ammann Ernst Leiser, weil die Neigung des Dachs zu schwach sei. «Deshalb müssen wir die Anlage auf das neue Dach installieren.» Es gebe jedoch einen Nachteil, führte Rappo weiter aus: In den Sommermonaten, in denen die Anlage am meisten Strom generiere, sei das Gebäude wegen den Schulferien unbewohnt. «Laut Berechnungen von ­Groupe E können wir 36,8 Prozent der produzierten Energie nutzen.» Der Rest werde ins Netz eingespeist. Ein Bürger fragte den Gemeinderat, ob ein Speicher keine Option gewesen wäre. Das habe der Gemeinderat auch ins Auge gefasst, antwortete Rappo. Allerdings gebe es zurzeit keine passende Lösung, weil die Technik noch nicht so weit entwickelt sei. Die Bürger stimmten dem Kreditantrag von 83 000 Franken zu.

Weiter haben die Bürger das neue Schulreglement angenommen, einige davon jedoch zähneknirschend: Das neue Reglement führt dazu, dass St. Antoni und Heitenried ihre Schulkreise zusammenlegen, da Heitenried zu wenig Kinder für eine eigene Schule hätte. Von Fusionsgesprächen wolle Heitenried nichts wissen, doch in diesem Falle wolle die Gemeinde aber wieder die Hilfe von St. Antoni, so Bürger. Rappo beruhigte die Einwohner: «Wir müssen hier an das Wohl der Kinder denken.»

Rechnung 2017

St. Antoni ist um rund hundert Einwohner gewachsen

Die Gemeindeversammlung St. Antoni stimmte der Rechnung 2017 zu, die mit einem Mehrertrag von rund 804 000 Franken bei einem Gesamtaufwand von rund 7,8  Millionen Franken schliesst. Die Gemeinde habe rund 100 neue Einwohner gewonnen, das wirke sich positiv in der Rechnung aus, so Gemeinderat Christian Sommer. Zudem habe die Gemeinde einige Schuldenposten ganz zurückbezahlen können. Die Versammlung stimmte auch dem Kredit von 65 000 Franken zu, um ein neues Werkhoffahrzeug anzuschaffen, und sprach einen Kredit von 75 000 Franken für eine Ringleitung mit Trennsystem zwischen den Quartieren Tschiepengut und Bächlisbrunnen.

jp

Mehr zum Thema