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Nicht immer ist ein Resultat logisch

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Nicht immer ist ein Resultat logisch

Fussball 1. Liga: Düdingen verliert gegen Leader Sitten nach guter erster Halbzeit

Weiterer Tiefschlag für den SC Düdingen gestern Nachmittag auf dem Leimacker. Mit erfrischendem Fussball zeigten die Sensler während den ersten fünfundvierzig Minuten überhaupt keinen Komplex. Der Leader Sitten U21 wurde sogar in seine Hälfte zurückgedrängt, und auch Torchancen konnten sich die Düdinger erarbeiten.

Autor: Von MARKUS RUDAZ

Am Schluss blieb jedoch erneut nur Frust und die Erkenntnis, dass eigentlich mehr dringelegen wäre. Damit können sich aber die Sensler nichts kaufen. So sah es nach dem Spiel auch Trainer Jean-Claude Waeber: «Heute kann ich meinen Spielern wirklich nichts vorwerfen. Wir haben bis zur Pause gut gespielt. Ärgerlich ist natürlich nur, dass wir in den vorangegangenen Spielen, als es gegen direkte Mitkonkurrenten ging, nicht so ans Werk gingen.»

Spiel auf ein Tor

Die wenigen Zuschauer konnten sich in der ersten Halbzeit an ihrem SC Düdingen erfreuen. Die Waeber-Truppe zeigte überhaupt keinen falschen Respekt vor dem Leader und drängten die Walliser, die allerdings viele verletzte Spieler zu beklagen hatten, mehr und mehr zurück. Logisch, dass die vielen Angriffe der Düdinger auch Torgefahr erzeugten. Die grösste davon besass Rexhay, der seinen Ablenker jedoch nur an die Latte klatschen sah (25.). Auch Brüggers volley abgenommener Direktschuss in der 37. Minute hätte eigentlich einen Torerfolg verdient: Diesmal wehrte jedoch Sitten-Hüter Gonzalez mit letztem Einsatz den Ball noch über die Latte. Sitten kam kaum einmal bis in den Freiburger Strafraum. Doch nur Augenblicke vor dem Tee entwischte plötzlich Amacker, und Düdingens Libero Spicher versuchte mit letztem Einsatz, ihn vom Ball zu trennen. Der Walliser Spieler stürzte bei diesem Zweikampf, und logischerweise zeigte Schiedsrichter Collet sofort auf den Elfmeterpunkt. Carrupt liess sich nicht zweimal bitten.Dieser Gegentreffer ging nicht spurlos an den Einheimischen vorbei. Denn zu Beginn der zweiten Halbzeit vermochten sie nicht dasselbe Tempo vorzulegen wie in der ersten. Zudem gestanden die Sittener ihnen auch weniger Raum zu, und die Düdinger verhedderten sich so in viele unnötige Zweikämpfe und Fehlabspiele. Unnötig aber der zweite Treffer der Gäste: Carrupt liess zuerst zwei Düdinger aussteigen und versetzte dann auch noch den nicht glücklich aussehenden Martinez. Allerdings hatte Zambaz bereits kurz zuvor den Ball an den Aussenpfosten gesetzt. Damit war das Spiel gelaufen. Düdingen hatte weder die Kraft noch das Selbstvertrauen, um noch einmal zu reagieren. Ein erfolgreicher Konter von Morganella brachte ihnen schliesslich das brutale Endresultat ein.

Es war ein spezielles Spiel

Erstmals kam bei den Düdingern der vom FCF verpflichtete Mario Sturny zum Einsatz. Für ihn ein nicht ganz einfacher Einsatz: «Ich hatte nun sechs oder sieben Wochen keinen Ernstkampf mehr. Dann gleich gegen den Leader anzutreten war natürlich schon nicht gerade leicht.» Mit seiner Leistung sei er sosolala zufrieden. «Wir haben in der ersten Halbzeit sicherlich gut gespielt. Aber Sitten hat uns vorgemacht, wie man mit wenigen Möglichkeiten viel herausholen kann.»

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