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Nur der Aussenseiter

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Nur der Aussenseiter

Gottéron empfängt heute Abend Davos

Happiges Menü für Gottéron in diesen Tagen. Nach Leader Bern bekommen es die Freiburger heute Abend mit Vizemeister Davos zu tun. Auch diesmal sind die Drachen trotz Heimvorteil nur Aussenseiter. Die Liga klafft immer mehr auseinander.

Von Kurt Ming

Im Schweizer Fussball enteilt der FC Basel in dieser Saison der nationalen Konkurrenz. Im Eishockey klafft der Graben nicht gleich hinter dem Tabellenführer, sondern zwischen den reichen und armen Klubs. Das Spiel am Sonntag im St. Leonhard hat aufgezeigt, welch grosse Unterschiede im Moment in der obersten Eishockeyliga bestehen. Da scheinen weder der Heimvorteil noch die speziellen Derbygesetze etwas zu nützen. So gesehen steht der HCF auch heute Abend im Heimspiel gegen Davos wiederum vor einer fast unlösbaren Aufgabe.

Hinter den Kulissen ist es schon offiziell: Die Führungsetage des HC Freiburg/Gottéron will den Finanzhaushalt für die erste Mannschaft in der nächsten Saison nochmals kürzen. Während ein Spitzenteam wie der SCB im Moment mit einem Budget von nahezu zwölf Millionen Franken hantieren kann – die Berner haben das zahlreichste Publikum ausserhalb der NHL -, müssen Klubs wie Freiburg praktisch mit dem halben Budget auskommen.

Die Sorgen des Slawa Bykow

Trotzdem verlangen die eigenen Fans auf den Rängen für ihr gutes Eintrittsgeld Siege. Für Slawa Bykow ein Ding der Unmöglichkeit: «Niemand kann in der Formel 1 von Peter Sauber erwarten, dass er im Ziel vor Ferrari steht. Mit unseren bescheidenen finanziellen Mitteln werden wir den Anschluss an die Spitze so noch mehr verlieren.»

Nach dem Sonntagsduell zwischen «Ferrari und Sauber» kommt es heute Abend zum Duell zwischen McLaren und Sauber. Und nur ganz selten stehen die Petronas-Piloten in Monza oder auf dem Hockenheimring vor Kimi Raikkönen.
Ein kleines Beispiel am Rande: Im Derby brachte Popichin nach fast zehn Minuten erstmals seinen «Baby-Sturm» auf Eis. Brutales Verdikt: Ein paar Sekunden später hatte Dubé deren Unerfahrenheit zu einem wichtigen Tor ausgenützt. Was soll das Trainerduo nun machen: Die jungen Spieler weiterbringen oder den Fans zuliebe mit den Schlüsselspielern den Ausgleich suchen?

Die übrigen Spiele der Runde: Servette – Lugano, Kloten – Langnau, ZSC Lions – Rapperswil, Zug – Lausanne und Bern – Basel.

Sensler Cup

Sensler Cup: Courtepin – Black Cats 9:2; Jeuss-Salvenach – Wolfs Gérine 4:4. Nächste Spiele (in Marly): St. Ursen – Plaffeien Sa. 11.30; Le Mouret – Jeuss Sa. 20.00; St. Antoni – Oberländer Ysbrächer So. 8.00; La Roche – Plaffeien So. 20.00.
Davos wieder ein Spitzenteam

Die Davoser sind bekanntlich ziemlich harzig in die diesjährige Saison eingestiegen und rangierten einige Zeit sogar unter dem Strich. Dann haben aber Trainer del Curto und seine Führungscrew im Bündner Kurort den Bremshebel gezogen und auf dem Spielersektor reagiert.

Den teuren Lohonny Bohonos schickte man zum ZSC und holte dafür von Langnau Todd Elik und den schwedischen NHL-Spieler Höglund. Dazu kehrte Standardkeeper Lars Weibel nach seiner Verletzungspause wieder ins Tor zurück. Seither läufts den Steinböcken wieder bedeutend besser, und ein Platz im Playoff ist ihnen sicher. Das Hinspiel gewannen übrigens die Bündner nach harter Gegenwehr des HCF. Geling dem HCF heute Abend gegen diesen Traditionsklub die Revanche? Nach dem Berner Power kommt heute der Davoser Speed ins St. Leonhard – für die Fans alleweil ein Genuss.

Spielbeginn im St. Leonhard heute um 19.30 Uhr. mi

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