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Nutzt Olympic den ersten Matchball?

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Untertitel: Freiburg entthront Meister Lugano mit einem Sieg endgültig

Autor: Von BEAT BAERISWYL

Freiburgs Spieler-Trainer Patrick Koller äusserte sich nach dem Donnerstag-Training wie folgt:«In einer solchen Serie gibt es zwei Schwierigkeiten: Die erste ist der Sieg im ersten Spiel. Das haben wir geschafft. Die zweite ist das Verwerten des ersten Matchballs. Heute haben wir die Gelegenheit dazu. Wir sind bereit, wissen aber, dass Lugano uns den Sieg keinesfalls schenken wird. Aber wir sind bereit für diese Partie und wollen die Entscheidung mit einem Sieg sichern.»

Abrechnen nach der Schlusssirene

Am vergangenen Mittwoch war Spielführer Maxime Jaquier zu seiner guten Form zurückgekehrt und hatte mit seinem «goldenen Dreierhändchen» wesentlichen Anteil am Auswärtserfolg seiner Mannschaft. Auch Jaquier ist sich der schwierigen Aufgabe in diesem dritten Spiel der Best-of-5-Serie bewusst. «Wir müssen Acht geben und dürfen Lugano sicher nicht unterschätzen. Wir haben zwar beide Male am Ende recht deutlich gewinnen können, aber Lugano hat uns doch arg zugesetzt. Was bisher geschah, müssen wir vergessen und uns nur auf diese Partie konzentrieren. Wir werden erst nach der Schlusssirene Bilanz ziehen. Lugano wird sicher nach Freiburg reisen, um die letzte Chance auf die Titelverteidigung mit Kampf und Herz zu nutzen. Unsererseits braucht es ebenfalls einen mentalen Effort, denn wir haben zwar in den beiden Begegnungen gut, aber keinesfalls super gespielt. Defensiv müssen wir uns verbessern, denn gerade in Lugano haben wir vor der Pause über 50 Zähler einstecken müssen, und das ist eindeutig zu viel. Um diese Serie heute beenden zu können, brauchen wir 10 Spieler in Hochform.»

Der amtierende Meister aus dem Tessin will seine letzte Chance in Freiburg nutzen. Doch das Nikolic-Team ist bös angeschlagen. Am Mittwoch verletzte sich mit Trésore Quidome der Leistungsträger, welcher Lausanne-Morges fast im Alleingang aus der Konkurrenz geworfen hat. Quidome hat viele Qualitäten, ist aber auch ein Provokateur par excellence und benutzt seine Ellbogen allzu gerne.
Nikolic meinte nach der zweiten Niederlage: «Es ist hart, wenn man ein so kleines und schmales Kader zur Verfügung hat. Wenn sich noch einer der besten Spieler verletzt, werden die Chancen immer kleiner. In Freiburg waren Dudukovic und Raga ausser Form, in Lugano verletzte sich Quidome.» Ob dieser Quidome heute mittun kann, ist ebenfalls noch nicht sicher. Doch im legendären Cup-Spiel dieser Saison hat Olympic ebenfalls gegen ein Tessiner Rumpfteam verloren.

Physis und Bank für Olympic

In beiden Partien war der dritte Abschnitt jeweils spielentscheidend. Da nämlich haben Luganos Kräfte nachgelassen, und Olympic konnte seine Vorteile an Physis auch in Punkte ummünzen. Sein grosses Kader ermöglicht Coach Karageorgakis auch ein öfteres Wechseln und Einbringen von neuen Kräften. Kann Olympic an die bisherigen Leistungen anknüpfen, sich sogar in defensiver Hinsicht steigern, was laut Koller ein Muss ist, so sollten sich die Saanestädter eigentlich heute bereits fürs Finale qualifizieren können. Egal ob dann der Finalgegner Monthey oder Boncourt heissen wird, beide Teams werden dann am kommenden Samstag mindestens eine Partie mehr in den Knochen haben.

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