Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Olympic ist jetzt ein Uleb-Club

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Basketball – Die europäische Bühne ist nicht nur sportlich eine Herausforderung

Autor: Von FRANK STETTLER

So manch ein Zuschauer erkannte am Dienstag die Heilig-Kreuz-Halle wohl kaum wieder. Der verwirrende Kunststoff-Boden mit den diversen Spielfeldlinien war einem Parkett gewichen, die Körbe hingen nicht von der Decke runter, sondern waren mobil – es war eben eine richtige Basketball-Halle entstanden. Nur so entsprach der Club weitestgehend den detaillierten Anforderungen der Uleb (Union der europäischen Basketball-Ligen). «Seit wir im Juli die Zusage zur Teilnahme erhielten, haben wir mit der Uleb transparent kommuniziert», hält Laurent Meuwly, Sportdirektor von Olympic, fest. «Wir können nicht alle Kriterien erfüllen. Die Halle, der Zeitnehmertisch oder auch die 24-Sekunden-Uhren entsprechen nicht exakt den Forderungen. Hingegen war klar, dass wir nur mit einem Parkettboden teilnehmen können.»

Verband diskret im Hintergrund

Der Schweizer Basketball-Verband stellt das Parkett gegen eine Miete zur Verfügung. «Wir zahlen für den Boden 3000 Franken pro Match, total 15 000 Franken für die fünf Heimspiele in der Gruppenphase. Der Verband kam uns finanziell entgegen. Die Miete für den Final im Schweizer Cup beträgt beispielsweise 10 000 Franken», führt Laurent Meuwly aus. Kommt hinzu, dass die Transportkosten nur einmal in Rechnung gestellt werden. «Wir können das Parkett und auch die Körbe in der Heilig-Kreuz-Halle lagern.» Die Unterstützung von Swiss Basketball ist insofern interessant, weil der Verband unter der Ägide der Fiba (Internationaler Basketball-Verband) steht und nicht der Uleb. Meuwly erklärt: «Die Eurocup-Challenge der Fiba ist lange nicht so attraktiv wie der Uleb-Cup. Der Verband greift uns deshalb unter die Arme, ohne es wirklich gegen aussen zu zeigen.»Bereits während dem Sommer nahmen die Verantwortlichen Kontakt mit dem Kollegium Heilig Kreuz, der Universität und der Stadt auf. Es musste abgeklärt werden, inwiefern die Halle verfügbar sei. «Jeweils am Montagmittag wird die Halle umgebaut. Deshalb müssen das Kollegium und die Uni den Sportunterricht anpassen. Noch in der Nacht auf den Mittwoch wird alles in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt», so Meuwly. Für die Arbeiten stellt die Stadt Freiburg das Personal kostenlos zur Verfügung. Das Budget für das Abenteuer Uleb-Cup beträgt 180 000 Franken und wird separat vom Vereinsbudget von 1,2 Millionen Franken generiert. «Im Augenblick fehlen uns noch 100 000 Franken. Wir haben aber noch Werbeflächen auf dem Parkett und auf dem Maillot zu verkaufen.» Laurent Meuwly ist zuversichtlich, dass das Geld zusammenkommen wird. Ein grosser Teil davon wird für die Reisen sowie für die Beherbergung der Gästemannschaften benötigt. «Das Heimteam übernimmt jeweils die Kosten für Hotel, Verpflegung und Transport vom Flughafen», so Meuwly. Eine Delegation umfasst inklusive Staff bis zu 25 Personen.Der Auftakt im Uleb-Cup war nicht nur sportlich (106:102-Sieg) ein Erfolg, sondern laut Laurent Meuwly auch logistisch: «Das Feedback der Uleb war gut. Einzig die Nähe der Werbebanden störte die Schiedsrichter. Dies obwohl wir vom Kommissär nichts Negatives hörten.» In den nächsten Tagen will der Club eine erste Bilanz ziehen, um nötige Verbesserungen anpacken zu können. So soll etwa der Abbau effizienter gestaltet werden. «Die drei Equipen für die Werbung, den Boden und die Körbe standen sich teilweise im Weg.» Das nächste Heimspiel im Uleb-Cup findet am 20. November gegen Budocnost (Montenegro) statt.

Mehr zum Thema