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Olympic trifft im Finale auf Genf

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«Dieses Spiel wird für mich das schwierigste meiner bisherigen Karriere», hatte Olympics Trainer Petar Aleksic im Vorfeld des Cup-Halbfinal gegen Lugano gesagt. Doch seine Schützlinge spielten die Tessiner am Samstag von Beginn weg an die Wand und liessen dem einstmals «Grande Lugano» nie den Hauch einer Chance. Babacar Touré dominierte die Zone unter beiden Körben, während Jaunin kämpferisch wie immer seine Mitstreiter aufpeitschte und selber in Glanzform auftrat. Auch Neuerwerb Timothy Derk­sen wusste in allen Belangen zu gefallen.

Derksen, ein Glücksgriff?

In der 8. Minute griff «der Neue» erstmals ins Geschehen ein. Aber: Zu diesem Zeitpunkt war das Duell, das eigentlich nie eines war, bereits gelaufen. 33:5 führten die Freiburger und hielten den Rhythmus weiter hoch. Dieser Derksen scheint ein Allrounder zu sein, überall zeigte er Stärken: Er kann ebenso gut verteidigen, wie er Dreier werfen kann, holt sich Rebounds und behält seinen Gegenspieler stets im Griff. Am Ende standen 16 Punkte auf seinem Konto.

Die bloss 650 Zuschauer, die an diesem Nachmittag den Weg ins St. Leonhard gefunden hatten, erlebten eine einseitige Begegnung, wie man sie nur sehr selten zu sehen bekommt. Kaum einer glaubte, dass sich diese beiden Teams im vergangenen Jahr im Endspiel gegenübergestanden waren. Schon damals behielten die Saanestädter das bessere Ende für sich. Dem Tessiner Trainer-Duo Petitpierre/Carettoni stand von Beginn an die Ratlosigkeit ins Gesicht geschrieben. Auch ihr Eingreifen ins Geschehen brachte nie eine erfolgversprechende Wirkung. Nach fünf Spielminuten lautete das Skore unglaubliche 25:2.

Das Fehlen von Juwann James aufseiten der Tessiner machte sich schmerzlich bemerkbar. Die Freiburger hingegen liessen das «entlassene Duo» Timberlake/Watts vergessen. Es war eine Leistung, die sich sehen lassen konnte. Obwohl Olympic eigentlich ohne echten Spielmacher begann (Jaunin blieb vorerst auf der Bank), bestimmte das Heimteam das Geschehen in allen Belangen. Statistiken sprechen im Basketball eine deutliche Sprache: Bei den Rebounds pflückte sich Freiburg 45 Bälle herunter, während die Tessiner sich mit 28 begnügen mussten, 6 Turnovers auf Heimseite standen 12 der Gäste gegenüber und niederschmetternd gar die gesammelten Punkte der Bankspieler, die mit 45:0 für Olympic sprachen.

Mehr als 70 Punkte zur Pause

Dieses deutliche Verdikt zeigt, dass Lugano in dieser Saison nicht vorne mitspielen kann. Der 8. Rang im Moment zeigt auf, dass die glorreichen Zeiten in der Sonnenstube der Schweiz vorbei sind. Die Freiburger nahmen das Spiel von Beginn weg sehr ernst und wollten zeigen, dass mehr drin liegt, als dies in den letzten Wochen den Anschein machte. Die Champions-­League-Einsätze kosteten enorm viele Kräfte. Hinzu kam das unerwartete Liga-Cup-Aus gegen Massagno. Nun findet man sich nach dieser während drei Vierteln nahezu perfekten Leistung im Cup-Endspiel wieder, das Ende April erstmals in Biel ausgetragen wird. Da wird die Uhrenstadt fest in «Freiburger Hand» sein, da auch die Damen von Elfic ihre Pflicht erfüllt haben und ins Finale eingezogen sind.

Aleksic fällt Stein vom Herzen

Dem Trainer Olympics, aber auch der ganzen Teamführung, fielen am Samstag gleich mehrere Steine vom Herzen und erschütterten die St.-Leonhard-Baustelle. Ein Ziel ist erreicht, eine Finalteilnahme zur Titelverteidigung steht an. Doch mit den Genfern wird ihnen da ein anderer Gegner gegenüberstehen – einer, der bereits den ersten Pokal dieser Saison gewinnen konnte. Aber bis dahin fliesst noch viel Wasser die ­Saane hinunter. Nun kann man sich vorerst wieder voll und ganz auf die NLA-Meisterschaft konzentrieren, denn immer noch liegt man nach unnötigen Niederlagen mit zwei Punkten hinter den Genfern.

Cup-Halbfinal-Fazit

Es ging leichter, viel leichter als erwartet. Der Gegner war in allen Belangen unterlegen. Mit maximal 51 Punkten Differenz lagen die Freiburger nach dem dritten Viertel vorne (99:48). Lugano aber konnte im Schlussabschnitt zusetzen und schraubte seine Trefferquote noch beachtlich in die Höhe. Aber es war klar, dass sich das Team von Petar Aleksic nicht mehr sonderlich anstrengen musste, um diesen Sieg ins Trockene zu bringen. Denn wenn man mit einem 35-Punkte-Polster zur zweiten Hälfte starten kann, müsste schon alles schief gehen, dass man den Sieg noch aus den Händen geben würde. Während bei den Freiburgern die Turbulenzen vorerst etwas gedämmt werden konnten, beginnt für die Tessiner eine harte Zeit.

Telegramm

Freiburg Olympic – Lugano 117:76 (72:37)

St. Leonhard. – 690 Zuschauer. – SR: Clivaz/Novakovic/Pillet.

Freiburg Olympic: Mladjan (10 Punkte), Touré (21), Roberson (20), Williamson (13), N. Jurkovitz (8), Derksen (16), Jaunin (10), Gravet (11), T. Jurkovitz (1), Desponds (2), Madiamba (5).

Lugano Tigers: Pollard (15 Punkte), Green (21), Stevanovic (17), Bracelli, Cavadini, Wilbourn (2), Mussongo, Berry (21), Lukic.

Bemerkungen: Olympic ohne Schommer und Steinmann und ohne Timberlake und Watts; Lugano ohne James (verletzt). – Teilresultate: 39:12; 33:25; 27:11; 18:28.

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